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Pilot erblindet im Flug - und landet sicher

Ein britischer Cessna-Pilot hat in der Luft nach einem Schlaganfall nichts mehr gesehen. Weil es ihm gelang, die Luftwaffe zu alarmieren, konnte er gerettet werden.

Die Lebensretter der Royal Air Force: Übungsjets vom Typ Tucano T1.
Die Lebensretter der Royal Air Force: Übungsjets vom Typ Tucano T1.
Crown/Royal Air Force

Ein 65-jähriger Hobbypilot, der mit seiner zweisitzigen Cessna auf dem Heimflug von Schottland nach Essex war, ist plötzlich erblindet. Jim O’Neill war in 15'000 Fuss Höhe über North Yorkshire unterwegs gewesen. Zunächst dachte er, dass er von der Sonne geblendet worden sei. Das Problem erwies sich aber als ernsthaft: Der Cessna-Pilot war tatsächlich erblindet - wegen eines Schlaganfalls hatte er das Augenlicht verloren, wie später - nach seiner Rettung - die Ärzte feststellen. Dies berichtet die Online-Ausgabe der englischen Zeitung «Times».

Gelungene Notlandung dank Anweisungen der Luftwaffe

Über Funk alarmierte Jim O’Neill die britische Luftwaffe. Die Royal Air Force (RAF) reagierte schnell und schickte einen Übungskampfjet vom Typ Tucano T1 in die Luft. Nach nur zehn Minuten hatte O'Neill einen erfahrenen RAF-Piloten neben sich, der ihm über Funk Anweisungen gab und zum nächsten Flughafen in der Nähe von York dirigierte. Die Notlandung gelang dem erblindeten Piloten ohne grosse Probleme.

Die Ärzte sind zuversichtlich, dass O’Neill, sobald die Schwellung des Gehirns zurück geht, wieder wird sehen können. Der Vorfall hat sich bereits Ende Oktober im Luftraum über Grossbritannien ereignet, ist aber erst jetzt bekannt geworden.

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