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Piccard-Kollege steuerte Unglücks-Helikopter

Am Sonntag stürzte in den Walliser Alpen ein Helikopter ab. Jetzt ist klar, wer am Steuerknüppel sass.

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Hatte Glück im Unglück: André Borschberg zusammen mit Bertrand Piccard vor der Solar Impulse.
Hatte Glück im Unglück: André Borschberg zusammen mit Bertrand Piccard vor der Solar Impulse.
Keystone

Beim Helikopterabsturz vom Sonntagnachmittag in den Walliser Alpen ist der Mitbegründer des Solar-Impulse-Projekts, André Borschberg, im Cockpit gesessen. Der 61-Jährige hatte Glück im Unglück: Er wurde nur leicht verletzt und konnte im Gebiet Grand Combin ein Notsignal versenden.

Solar Impulse, an dessen Spitze Bertrand Piccard steht, bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der Walliser Tageszeitung «Le Nouvelliste». Mediensprecherin Alexandra Gindroz sagte, dass sich Borschberg auf einem Übungsflug befunden habe.

Die Verantwortlichen von Solar Impulse seien erleichtert, dass der Unfall keine fatale Folgen gehabt habe. Der leicht verletzte Pilot sei dankbar, dass die Schweizer Luftwaffe ihn am Sonntagabend aus seiner misslichen Lage befreit hat.

Unfall auf 3500 Metern Höhe

Der Unfall ereignete sich auf rund 3500 Metern Höhe. Das Leuchtfeuer wurde am Sonntagnachmittag ausgelöst. Dieses ging im Koordinationszentrum der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) ein. Gegen 18 Uhr ersuchte die Rega die Luftwaffe um Hilfe. Nach kurzer Lagebeurteilung löste die Luftwaffe einen Einsatz mit einem Super-Puma-Helikopter aus, wie sie am Montag mitteilte.

Über die Umstände des Flugunfalls ist wenig bekannt. Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (Sust) hat Untersuchungen zum genauen Unfallhergang und zur Klärung der Ursache aufgenommen.

(SDA)

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