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Nun wird in Daillens verschmutzte Erde abgebaggert

Im waadtländischen Daillens sind vier der verunfallten Güterwagons abtransportiert worden. Nun müssen die Behörden herausfinden, ob die ausgelaufenen Chemikalien das Grundwasser verseucht haben.

Mittlerweile abtransportiert: Der Tank eines Eisenbahnwaggons hängt am Kran. (29. April 2015)
Mittlerweile abtransportiert: Der Tank eines Eisenbahnwaggons hängt am Kran. (29. April 2015)
Keystone
Mit Bohrungen wollen die Behörden herausfinden, ob das Grundwasser verunreinigt wurde: In Daillens laufen die Aufräumarbeiten. (29. April 2015)
Mit Bohrungen wollen die Behörden herausfinden, ob das Grundwasser verunreinigt wurde: In Daillens laufen die Aufräumarbeiten. (29. April 2015)
Keystone
Verletzt wurde niemand.
Verletzt wurde niemand.
Beat Kälin, newspictures
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Die vier Güterwaggons, in denen Chemikalien transportiert worden waren, sind von der Unfallstelle in Daillens VD ins Wallis transportiert worden. Nun soll die von der ausgelaufenen Schwefelsäure verschmutzte Erde abtransportiert werden.

Als letzter Waggon ist jener mit Methylen weggebracht worden, wie Silvain Rodriguez vom Waadtländer Umweltdepartement der Nachrichtenagentur sda sagte. Analysen hätten gezeigt, dass von dem Methylen nichts ausgelaufen sei.

Sust untersucht die Wagen

Die Wagen wurden zu einer Firma in Monthey VS gebracht, dem ursprünglichen Zielort der Chemikalien. Dort sollen sie auch von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) weiter untersucht werden. Die Unfallursache ist nach wie vor nicht geklärt.

Zu den Auswirkungen auf die Umwelt werden noch weitere Abklärungen vorgenommen. Auch beim Oberflächengewässer - der Fluss Venoge inbegriffen - sei bisher keine Verschmutzung festgestellt worden. Ob das Grundwasser betroffen sein könnte, ist noch unklar. Dies sollen zwei Bohrungen zeigen.

Verschmutzte Erde wird abgetragen

Nachdem die Waggons mit den Chemikalien weggebracht wurden, kann mit dem Entfernen der verschmutzten Erde begonnen werden. Zudem muss die auf 500 Metern beschädigte Bahnlinie wieder instand gestellt werden.

Erst nach diesen Arbeiten könnte eines der Gleise wieder in Betrieb genommen werden. Am Donnerstag wurde keine Prognose gestellt, wann die Bahnlinie Lausanne - Yverdon-les-Bains wieder freigegeben werden kann. Die Pendler müssen nach wie vor auf Ersatzbusse umsteigen. «Ungefähr 25'000 Personen sind davon jeden Tag betroffen, sagte SBB-Mediensprecher Jean-Philippe Schmidt.

SDA/kpn

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