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Neue Erkenntnisse nach Bus-Drama

Bei dem Busunfall mit 20 Toten nahe Hannover gehen die Ermittler jetzt mit grosser Wahrscheinlichkeit von einem technischen Defekt als Ursache aus.

«Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist ein technischer Defekt als Auslöser des Brandes wahrscheinlich», sagte heute ein Polizeisprecher in Hannover. Der bislang ermittelte Ablauf spreche gegen eine weggeworfene brennende Zigarette als Ausgangspunkt des Feuers. Rauchen auf der Toilette könne zwar nicht völlig als Unfallursache ausgeschlossen werden. «Wir favorisieren aber einen technischen Defekt», sagte er.

In dem Bus waren 32 Passagiere und der Busfahrer. Kurz vor dem Ausbruch des Brands hatte der Busfahrer am Dienstagabend an einer Raststätte noch einen Stopp für Toilettengänge eingelegt. Eineinhalb Kilometer davon entfernt brach dann der Brand aus. Als eine Reisende die Tür geöffnet hatte, schlugen ihr Flammen entgegen. Explosionsartig hatte diese sich im ganzen Bus ausgebreitet.

Es war das schwerste Busunglück seit 16 Jahren in Deutschland: Am 6. September 1992 waren 20 Menschen beim Unfall eines Reisebusses aus Sachsen nahe dem Autobahndreieck Bad Dürrheim/Villingen ums Leben gekommen.

(AP)

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