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Nachtbus im Aargau auf Abwegen

Ein Postauto-Nachtbus hat sich am Wochenende im Kanton Aargau verfahren und ist am Waldrand stecken geblieben. Die meisten Fahrgäste mussten zu Fuss nach Hause gehen.

Im Morast stecken geblieben: Ein Nachtbus der Postauto Schweiz AG im Kanton Aargau.
Im Morast stecken geblieben: Ein Nachtbus der Postauto Schweiz AG im Kanton Aargau.
zvg

Ein Nachtbus war in Baden AG gemäss Fahrplan um 1.33 Uhr abgefahren und nach Bremgarten unterwegs gewesen. Der Busfahrer nahm jedoch in Müslen die falsche Abzweigung.

Er blieb auf einem Feldweg am Waldrand stecken. Urs Bloch, Mediensprecher der Postauto Schweiz AG, bestätigte Berichte der «Aargauer Zeitung» und des Regionalsenders Tele M1.

«Plötzlich blieb der Bus stehen», sagte ein Fahrgast dem Regionalsender: «Die Türen gingen auf. Man merkte, dass der Bus nicht mehr weiterfahren konnte. Die Räder drehten durch.»

Erstmals auf der Umleitung

Nicht nur die Fahrgäste hatten Pech, auch der Chauffeur. Die Strasse auf der Strecke zwischen Rütihof und Mellingen wird derzeit saniert. Die Postautos werden umgeleitet.

Der Chauffeur hatte laut Postauto Kenntnis von der Umleitung, diese jedoch das erste Mal befahren. Zudem hatte er in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag seinen ersten Arbeitstag nach längerer Abwesenheit. Der Chauffeur war unsicher gewesen und hatte sich auf Angaben von Fahrgästen verlassen.

Gemäss Postauto war über den Pikettdienst für die gestrandeten Nachtschwärmer ein Ersatzfahrzeug organisiert worden. In der Hitze der Aufregung wurde jedoch vergessen, die Fahrgäste zu informieren. Einige Nachtschwärmer stiegen dann in den Ersatzbus ein.

SDA/bru

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