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Minus 30 Grad im «Sibirien der Schweiz»

Arktische Kaltluft hat am Freitagmorgen für eisige Temperaturen gesorgt. Am kältesten war es mit minus 29,9 Grad in La Brévine NE.

Der erste Schnee sorgte am Donnerstag für einen Ansturm auf den Zürcher Üetliberg. (Video: Mirjam Ramseier)

Arktische Kaltluft hat am Freitagmorgen für eisige Temperaturen gesorgt. Seinem Ruf als Sibirien der Schweiz einmal mehr gerecht geworden ist La Brévine NE, wo die Temperatur auf minus 29,9 Grad gesunken ist, wie der private Wetterdienst meteonews mitteilte.

Ebenfalls eisig waren die Temperaturen auf dem Corvatsch GR auf 3315 Metern Höhe mit minus 26,9 Grad sowie auf dem 3580 Meter hohen Jungfraujoch mit minus 24,0 Grad. Minus 24,0 Grad kalt war es ebenfalls auf dem 3040 hohen Titlis im Kanton Obwalden.

Minus 13,6 Grad am Flughafen

In tieferen Lagen war Welschenrohr SO mit minus 18,4 Grad Spitzenreiter vor Courtelary BE mit minus 16,8 Grad und Bern-Belpmoos mit minus 16,0 Grad. An der Wetterstation in Zürich Flughafen wurden minus 13,6 Grad gemessen.

Nach einer teils klaren Nacht dürfte es nach Einschätzung von meteonews am Samstagmorgen vielerorts noch etwas kälter werden. Ab Sonntag dürften dann die Temperaturen etwas weniger tief fallen.

Gestern sorgte der Schneefall für Chaos auf den Strassen:

Sechs Ambulanzfahrzeuge standen im Einsatz.
Sechs Ambulanzfahrzeuge standen im Einsatz.
Keystone
Wie es zur Massenkarambolage kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Feuchtigkeit und Nebel führten am Morgen an exponierten Stellen zu Glatteis, schreibt viasuisse.
Wie es zur Massenkarambolage kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Feuchtigkeit und Nebel führten am Morgen an exponierten Stellen zu Glatteis, schreibt viasuisse.
Keystone
Warten, warten, warten – die Lenker mussten sich gedulden. (5. Januar 2017)
Warten, warten, warten – die Lenker mussten sich gedulden. (5. Januar 2017)
Ennio Leanza, Keystone
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SDA/thu

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