«Meistgehasster Mann im Internet» verlost Schlag ins Gesicht

Martin Shkreli, der als skrupelloser Pharmaunternehmer weltweit bekannt wurde, sorgt mit einer Auktion erneut für Aufmerksamkeit.

Kassiert für 50'000 Dollar Prügel: Martin Shkreli im Februar 2016 beim Verlassen eines Gerichts in New York.

Kassiert für 50'000 Dollar Prügel: Martin Shkreli im Februar 2016 beim Verlassen eines Gerichts in New York.

(Bild: Keystone Seth Wenig)

Der Pharma-Manager Martin Shkreli, der sich mit der Preissteigerung von 13,50 auf 750 Dollar bei einem AIDS-Medikament zu Amerikas meistgehasstem Manager machte, will seinen schlechten Ruf für eine gute Sache nutzen.

Via Twitter bat der 33-jährige New Yorker seine Follower für den krebskranken Sohn eines verstorbenen Kollegen zu spenden. Jeder Spender erhielt ein Los und somit die Chance, sich etwas von Shkreli zu wünschen: «Eine Ohrfeige, ein Faustschlag, ein Nachtesssen oder was immer sie wollen», hiess es in dem Tweet.

Gejuckt hat das Angebot so manchen in den Fingern: Mit Aussagen wie: «Ich schlag dich gratis», «Dir ins Gesicht zu schlagen ist jeder Betrag wert» oder «Ich spende, damit Mike Tyson dich verprügelt» richteten einige Twitterer eine klare Botschaft an den «meistgehassten Mann im Internet».

Die Auktion ist mittlerweile beendet. Für 50'000 Dollar hat sich «Katie aus Florida» den Zuschlag fürs Zuschlagen gesichert. Ihr oder ihm sei es nun gestattet, Shkrelis Gesicht mehrmals mit den Fäusten zu bearbeiten, schreibt Shkreli in einem weiteren Tweet. Nach eigenen Angaben soll die Tracht Prügel auch gefilmt werden.

Shkreli will die Spende aus eigener Tasche verdoppeln. Über die Plattform Giveforward.com sind in der Zwischenzeit rund 8'500 Dollar zusammengekommen.

nag

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt