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Mehrere Tote bei heftigem Beben in China

Bei einem Erdbeben im Süden Chinas sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 200 weitere verletzt worden.

Die Stärke des Erdbebens soll etwa 5,8 betragen haben: Zerstörte Häuser in der Region Yingjiang.
Die Stärke des Erdbebens soll etwa 5,8 betragen haben: Zerstörte Häuser in der Region Yingjiang.
Reuters
Mindestens 14 Menschen sollen bei dem Beben ums Leben gekommen sein.
Mindestens 14 Menschen sollen bei dem Beben ums Leben gekommen sein.
Reuters
Nur noch Trümmer bleiben übrig: Ein Mann vor seinem Haus.
Nur noch Trümmer bleiben übrig: Ein Mann vor seinem Haus.
Reuters
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Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten Chinas sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen und hunderte Wohnhäuser eingestürzt. Bei dem Beben der Stärke 5,4 in der Provinz Yunnan seien ausserdem mehr als 200 Menschen verletzt worden, teilte ein örtlicher Behördenvertreter mit. Aus dem an das Erdbebengebiet angrenzenden Burma wurden keine Verletzten gemeldet. Das Beben habe fast 600 Häuser oder Wohnungen zum Einsturz gebracht, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die örtlichen Behörden.

Laut Augenzeugen stürzten auch ein Supermarkt und ein Hotel teilweise ein, unter den Trümmern seien Menschen verschüttet worden. Das Staatsfernsehen zeigte Überlebende, die aus den Trümmern gezogen wurden, und Verletzte auf Bahren, die auf der Strasse versorgt wurden.

Tausend Einsatzkräfte im Katastrophengebiet

Das Beben ereignete sich um 12.58 Uhr Ortszeit (5.58 Uhr MEZ). Nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) befand sich das Epizentrum des Bebens 225 Kilometer südwestlich der Stadt Dali in der Provinz Yunnan, nahe der Grenze zu Burma. Das Beben ging demnach von 34 Kilometern Tiefe aus. Chinesische Seismologen erklärten hingegen, das Beben habe sich in nur zehn Kilometern Tiefe ereignet.

Das Erdbeben sorgte im Bezirk Yingjiang für Stromausfälle. Knapp tausend Einsatzkräfte der Armee wurden laut Xinhua in das Katastrophengebiet geschickt. Die Behörden stellten tausende Zelte und Decken sowie Kleidung und andere Hilfsgüter für die Erdbebenopfer zur Verfügung. Von Seiten der Behörden in Burma hiess es, bislang seien keine Opfer des Erdbebens gemeldet worden.

Am Mittwoch hatte ein Beben der Stärke 7,3 Teile Japans erschüttert. Die Erdstösse vor der Nordost-Küste liess noch in der 430 Kilometer entfernten Hauptstadt Tokio Gebäude schwanken. Verletzt wurde in dem sehr gut auf Erdbeben vorbereiteten Land jedoch niemand. Am Donnerstag ereigneten sich in Japan zwei weitere Beben der Stärke 6,2 und 6,1, Schäden wurden jedoch nicht gemeldet.

Im Mai 2008 waren bei einem schweren Erdbeben in der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas knapp 87.000 Menschen getötet oder vermisst gemeldet worden.

dapd/bru

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