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Massiver Stromausfall legt Türkei lahm

Nichts geht mehr: In der Türkei ist es zum schwersten Blackout seit Jahren gekommen. Der Ministerpräsident nimmt sogar das Wort «Terror» in den Mund.

Im Dunkelzimmer: Ein Student lernt trotz des Stromausfalles. (31. März 2015)
Im Dunkelzimmer: Ein Student lernt trotz des Stromausfalles. (31. März 2015)
Ilyas Akengin, AFP
Ausser Betrieb: Die Zugänge zur Metrostation am Taksim-Platz wurden gesperrt. (31. März 2015)
Ausser Betrieb: Die Zugänge zur Metrostation am Taksim-Platz wurden gesperrt. (31. März 2015)
Osman Orsal, Reuters
Nachschub für Notstromaggregate: Menschen stehen an Tankstellen Schlange. (31. März 2015)
Nachschub für Notstromaggregate: Menschen stehen an Tankstellen Schlange. (31. März 2015)
Osman Orsal, Reuters
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Eine Panne im türkischen Stromleitungsnetz hat in weiten Teilen der Türkei die Lichter ausgehen lassen.

Fehler im Netz

Geschäftsleben, Produktion und der Verkehr kamen in Dutzenden Städten und Provinzen zum Stillstand. Der Netzbetreiber TEIAS teilte mit, ein Fehler im Netz habe zum schwersten Blackout in der Türkei seit Jahren geführt.

Strassenbahnen und U-Bahnen in Istanbul, Ankara und drei weiteren Grossstädten waren davon ebenso betroffen wie Ampelanlagen. Verkehrspolizisten regelten an den wichtigsten Kreuzungen den Verkehr. Feuerwehrleute mussten Menschen aus stecken gebliebenen Aufzügen befreien.

Alle Ursachen möglich

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu schloss einen Terrorangriff nicht aus. «Alle Möglichkeiten werden untersucht», sagte er. Energieminister Taner Yildiz ergänzte:«War es ein betriebsbedingter Fehler, ein technischer Fehler oder ein Cyberangriff? Wir gehen dem nach.»

SDA/spu

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