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Mann steuert Auto in Passanten – elf Verletzte

«Allahu Akbar» hat er offenbar gerufen: Ein 30-Jähriger ist in der französischen Stadt Dijon mit dem Auto in eine Menschenmenge gefahren. Elf Personen wurden verletzt.

Fahrer soll geistig verwirrt sein: Polizisten sichern in Dijon die Spuren.. (21. Dezember 2014)
Fahrer soll geistig verwirrt sein: Polizisten sichern in Dijon die Spuren.. (21. Dezember 2014)
AFP

In der französischen Stadt Dijon hat ein Mann am Sonntagabend sein Auto unter «Allahu Akbar»-Rufen in Fussgängergruppen gesteuert und dabei elf Menschen zum Teil schwer verletzt. Wie aus Ermittlerkreisen weiter verlautete, ist der Autofahrer wahrscheinlich geistig verwirrt. Er werde offenbar in einem psychiatrischen Krankenhaus behandelt, hiess es.

Nach Polizeiangaben fuhr der 30-jährige Mann an fünf verschiedenen Stellen im Zentrum von Dijon in Gruppen von Passanten. Elf Menschen erlitten demnach leichte Verletzungen, zwei weitere wurden schwer verletzt, waren aber «über dem Berg».

Zeugen berichteten, der Mann habe «Allahu Akbar» (Arabisch für: Gott ist gross) gerufen und erklärt, dass er «für die Kinder Palästinas» handele.

Erst am Samstag hatte ein 20-jähriger Mann in einem Polizeikommissariat des Ortes Joué-lès-Tours nahe der Stadt Tours drei Polizisten mit dem Messer verletzt, bevor die Polizei ihn erschoss. Auch er rief nach Polizeiangaben «Allahu Akbar». Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve sagte am Sonntagabend im Fernsehsender TF1, der zum Islam konvertierte Täter von Joué-lès-Tours erscheine ihm «sowohl rätselhaft als auch seelisch gestört».

AFP/wid

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