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Mann in Detroit hielt Kinder wie Sklaven

Ein 44-Jähriger schmuggelte mehrere Kinder aus Westafrika zu sich in die USA. Während Jahren mussten sie kochen, putzen und wurden geschlagen. Nun wurde der Mann zu elf Jahren Haft verurteilt.

Ein Mann hat im US-Staat Michigan jahrelang Kinder wie Sklaven gehalten und muss deshalb ins Gefängnis. Ein Gericht in Detroit verurteilte ihn am Montag zu mehr als elf Jahren Haft, weil er die Buben in seinem Haus festhielt und misshandelte.

Bis Januar 2011 habe er sie rund fünf Jahre lang unter anderem gezwungen, für ihn zu kochen und zu putzen, seine Wäsche zu bügeln und im Haus eines Freundes aufzuräumen, berichtete die Zeitung «Detroit Free Press». Oft habe der ehemalige Hausmeister an einer Universität sie geschlagen oder anderweitig Gewalt angewendet.

Der gebürtige Afrikaner habe die Jungen im Teenager-Alter mit gefälschten Pässen aus Westafrika in die USA gebracht, indem er sie als seine leiblichen Kinder ausgab. Den Berichten zufolge schickte der 44-Jährige drei von ihnen in die Schule und benahm sich wie ihr Vater. Die Buben hätten ihre traumatischen Erfahrungen in Tagebüchern festgehalten und sich schliesslich Fürsorgern anvertraut.

SDA/mrs

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