Mann gesteht Mord an 19-jährigen Genferin

Der 21-Jährige, der nach dem Fund einer Leiche am Neuenburgersee verhaftet wurde, hat ein Geständnis abgelegt.

Nach ihrem Verschwinden wurde die Leiche der 19-jährigen Genferin erst fast zwei Monate später gefunden.

Nach ihrem Verschwinden wurde die Leiche der 19-jährigen Genferin erst fast zwei Monate später gefunden. Bild: zVg

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In einem Sumpfgebiet am Neuenburgersee bei Cheyres FR ist vor gut einer Woche die Leiche einer jungen Frau entdeckt worden. Ein junger Schweizer, der in der Folge festgenommen worden war, hat nun gestanden, sie getötet zu haben.

Das teilte die Freiburger Kantonspolizei am Donnerstag mit. Der 21-jährige Mann, der das Geständnis abgelegt hat, sitzt in Untersuchungshaft. Er wurde am Freitag festgenommen. Zwei Tage davor war die Leiche der 19-jährigen Genferin gefunden worden.

Die Frau war gefesselt

Wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts hatte die Staatsanwaltschaft gegen den Mann ein Verfahren eingeleitet. Die Tote war an Händen und Füssen gefesselt und hatte eine Verletzung am Kopf. Diese dürfte ihr vermutlich mit einem stumpfen Gegenstand zugefügt worden sein, wie die Polizei schrieb.

Mit weiteren Ermittlungen wollen die Behörden den Hergang der Tat aufklären und namentlich herausfinden, ob sexuelle Gewalt im Spiel gewesen war. Forensische Analysen waren im Gang und die Tote war obduziert worden. Offenbar haben sich Opfer und Täter gekannt.

Laut «20 Minutes» handelt es sich beim Verhafteten um den Jugendfreund der Genferin. Er habe in einem Restaurant in Cheyres gearbeitet. Die Frau hatte grosse Pläne für ihr Leben. Sie liebte es zu reisen und plante dem Bericht zufolge eine Weltreise. (oli/sda)

Erstellt: 25.01.2018, 16:39 Uhr

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