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Macrons Eiche ist auf einmal verschwunden

Bei seinem Besuch in Washington pflanzte der französische Präsident zusammen mit Donald Trump einen Baum. Jetzt ist die Pflanze weg.

Die französische Eiche hat nicht überlebt: Die Präsidenten Trump und Macron mit Melania Trump beim Gärtnern. (23. April 2018)
Die französische Eiche hat nicht überlebt: Die Präsidenten Trump und Macron mit Melania Trump beim Gärtnern. (23. April 2018)
Andrew Harnik, Keystone
US-Präsident Donald Trump und Macron pflanzen gemeinsam einen Baum im Garten des Weissen Hauses.
US-Präsident Donald Trump und Macron pflanzen gemeinsam einen Baum im Garten des Weissen Hauses.
Somodevilla/Getty
Des Rätsels Lösung: Die Eiche musste aus pflanzengesundheitlichen Gründen in die Quarantäne.
Des Rätsels Lösung: Die Eiche musste aus pflanzengesundheitlichen Gründen in die Quarantäne.
Carolyn Kaster, Keystone
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US-Präsident Donald Trump hatte letzte Woche seinen französischen Amtskollegen Emmanuel Macron in Washington empfangen. Im Garten des Weissen Hauses pflanzten die beiden Staatsmänner als grossen symbolischen Akt einen Eichenbaum.

Der Steineichen-Setzling stammte aus einem Wald im französischen Aisne, wo zum Ende des Ersten Weltkriegs Tausende US-Soldaten ihr Leben gelassen hatten. Doch nun ist der Baum, der die USA an die Verbundenheit mit Frankreich erinnern sollte, verschwunden.

Nur noch gelber Grasfleck

Auf einem am Wochenende aufgetauchten Foto der Nachrichtenagentur Reuters sieht man dort, wo die beiden Staatsmänner ein Loch gegraben und den Setzling eingepflanzt hatten, nur noch einen gelben Grasfleck.

Offiziell gibt es zum Verschwinden des Setzlinges keine Angaben; laut der französischen «Huffington Post», die der Sache nachgegangen ist, sei der Grund jedoch ein ganz banaler: Die US-Zollbehörde belegt importierte Pflanzen mit einer temporären Quarantäne, um zu verhindern, dass sich Krankheiten, Parasiten und Insekten auf amerikanischem Boden verbreiten.

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