Zum Hauptinhalt springen

Letztes Urteil über Amanda Knox wird gefällt

Zum letzten Mal berät sich das italienische Gericht zum «Engel mit den Eisaugen»: Amanda Knox war für den Mord an einer britischen Studentin verurteilt, in zweiter Instanz aber wieder freigesprochen worden.

Ist seit 2011 wieder in ihrer Heimat in Seattle: Amanda Knox, die ursprünglich zu 26 Jahren Haft verurteilt worden war – im Bild bei der Gerichtsverhandlung in Perugia. (September 2011)
Ist seit 2011 wieder in ihrer Heimat in Seattle: Amanda Knox, die ursprünglich zu 26 Jahren Haft verurteilt worden war – im Bild bei der Gerichtsverhandlung in Perugia. (September 2011)

Das höchste italienische Gericht hat am Montag mit seinen Beratungen im Fall des «Engels mit den Eisaugen» begonnen. Der Kassationsgerichtshof in Rom entscheidet in letzter Instanz in dem Fall um den Mord an der britischen Austauschstudentin Meredith Kercher im November 2007 in Perugia.

Das Gericht kann den Freispruch für die amerikanische Studentin Amanda Knox - wegen ihres Aussehens auch «Engel mit den Eisaugen» genannt - und ihren Ex-Freund Raffaele Sollecito entweder bestätigten oder aufheben und damit einen neuen Prozess anordnen. Den beiden war vorgeworfen worden, Kercher 2007 bei Sexspielen getötet zu haben.

Urteil in zweiter Instanz aufgehoben

2009 waren Knox und Sollecito schuldig gesprochen und zu 26 und 25 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil wurde 2011 in zweiter Instanz aufgehoben und die beiden freigesprochen.

Dagegen hatten die Familie des Opfers und die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Knox, die direkt nach dem Freispruch in ihre Heimat Seattle zurückgekehrt war, und Sollecito waren bei der Verhandlung am Montag nicht anwesend. Ein Urteil sollte am Abend verkündet werden.

SDA/fko

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch