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Lawinenunglück im Wallis fordert viertes Todesopfer

Der schwer verletzte italienische Skitourenfahrer, der am Samstag mit seiner Gruppe von einer Lawine verschüttet worden war, ist in der Nacht seinen Verletzungen erlegen.

Zunächst kursierten widersprüchliche Nachrichten zu den Opferzahlen: Rettungskräfte transportieren einen Verletzten in den Helikopter. (21.02.2015)
Zunächst kursierten widersprüchliche Nachrichten zu den Opferzahlen: Rettungskräfte transportieren einen Verletzten in den Helikopter. (21.02.2015)
Maxime Schmid, Keystone

Das Lawinenunglück im Gebiet des Grossen Sankt Bernhard hat damit das vierte Todesopfer gefordert. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 51 und 52 Jahren sowie um zwei Männer im gleichen Alter. Das fünfte Opfer – ein 52-jähriger Mann – wurde leicht verletzt. Ein sechster Tourenfahrer wurde nicht mitgerissen und blieb unverletzt. Er ist 51-jährig. Alle Personen sind italienische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Region Mailand.

Die Skitourengänger waren am Samstagnachmittag gegen 13.40 Uhr in Richtung Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard unterwegs, als sich bei «Combe des Morts» die Schneemassen lösten. Rund 100 Meter breit und 200 bis 300 Meter lang war die Lawine.

Nebel erschwerte die Rettung

Der Rettungseinsatz in dem Berggebiet an der Grenze zu Italien wurde laut der Polizei durch schlechtes Wetter behindert. Wegen starken Windes und dichten Nebels konnte der Hubschrauber nur weit ab von der Unglücksstelle landen.

Die Lawinengefahr in der Region befindet sich laut Bulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF auf Stufe 2, moderat.

In diesem Winter sind damit in der Schweiz bereits 24 Menschen von einer Lawine verschüttet und getötet worden. Ein schwarzes Wochenende war dasjenige vom 31. Januar/1. Februar: Mehrere Lawinenniedergänge forderten insgesamt acht Todesopfer.

SDA/kpn/rar

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