Zum Hauptinhalt springen

Lawine verschüttet zwei Deutsche

Bei der Heidelberger Hütte in Graubünden gerieten die vordersten beiden Männer einer neunköpfigen Skitourengruppe in eine Lawine.

Unterhalb der Heidelberger Scharte, auf rund 2500 m.ü.M., löste sich die Lawine. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)
Unterhalb der Heidelberger Scharte, auf rund 2500 m.ü.M., löste sich die Lawine. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Zwei Skitourengänger sind am Sonntag bei der Heidelberger Hütte in Graubünden von einer Lawine verschüttet worden. Beide konnten verletzt geborgen werden, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte.

Die beiden Opfer waren Teil einer neunköpfigen Gruppe aus Deutschland, die eine Skitourenwoche in der Heidelberger Hütte in der Gemeinde Ramosch verbringen wollte. Am Sonntagmorgen machte sich die Gruppe auf in Richtung Heidelberger Spitze. Unterhalb der Heidelberger Scharte, auf einer Höhe von rund 2500 Metern, löste sich oberhalb der Tourenfahrer eine Lawine. Sie riss die vordersten beiden Männer mit.

Die Kollegen konnten die Verschütteten mit Hilfe von Suchgeräten orten und anschliessend aus den Schneemassen befreien. Beide wurden mit Helikoptern ins Spital geflogen. Ein 41-Jähriger hat sich beim Vorfall schwer verletzt, ein 50-Jähriger kam mit leichten Verletzungen davon.

Im Kanton Wallis kam eine Person in einer Lawine ums Leben. Das Unglück im Walliser Skigebiet St-Luc/Chandolin ereignete sich gegen 17 Uhr am Sonntagnachmittag. Eine 18-jähriger Mann, der ausserhalb der markierten Pisten unterwegs war, löste eine Lawine aus und wurde mitgerissen, wie die Kantonspolizei Wallis am Abend mitteilte. Der Verschüttete konnte demnach von den Rettungskräften geborgen und mit einem Helikopter ins Spital von Sitten transportiert werden, wo er seinen Verletzungen aber erlag.

SDA/thu

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch