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Lawine verschüttet Rettungskräfte in der Osttürkei – 41 Tote

Helfer und Zivilisten wurden in der türkischen Provinz Van gleich von zwei Lawinenabgängen überrascht.

Ein Kleinbus wurde in der Osttürkei von einer Lawine verschüttet. Bei einem zweiten Abgang wurden Rettungskräfte begraben. Video: Tamedia

Nach den Lawinen im Osten der Türkei ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 40 gestiegen. Nach der Bergung von drei weiteren Leichen gebe es nun 41 Todesopfer, teilte die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad am Donnerstag mit. Bei den Unglücken am Dienstag und Mittwoch in Bahcesaray in der Provinz Van wurden demnach ausserdem 84 Menschen verletzt.

Der Bergungseinsatz in dem schwer zugänglichen Gebiet werde trotz schwieriger Bedingungen fortgesetzt, berichtete die Nachrichtenagentur DHA. Zivilisten sei allerdings der Zugang zu der Unglücksstelle untersagt worden.

Zunächst war am Dienstagabend eine Lawine niedergegangen. In einem dabei verschütteten Kleinbus starben fünf Menschen, zwei weitere wurden vermisst. Als Einsatzkräfte und Anwohner die Opfer der ersten Lawine bargen, gingen am Mittwoch erneut Schneemassen nieder und verschütteten zahlreicher Helfer.

(SDA)

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