Zum Hauptinhalt springen

Krater in Feld stellte Polizei vor Rätsel

Eine Explosion im hessischen Limburg hinterliess auf einem Feld einen grossen Krater. Höchstwahrscheinlich stammt er von einer Bombe.

aru
Vier Meter tief und zehn Meter breit: Auf einem Feld in Hessen wurde dieser Krater entdeckt. (24. Juni 2019)
Vier Meter tief und zehn Meter breit: Auf einem Feld in Hessen wurde dieser Krater entdeckt. (24. Juni 2019)
Limburg-Weilburg, Keystone
Keine Splitterreste gefunden: Mit Metallsonden und Spaten untersuchen Experten des Kampfmittelräumdienstes den riesigen Krater. (24. Juni 2019)
Keine Splitterreste gefunden: Mit Metallsonden und Spaten untersuchen Experten des Kampfmittelräumdienstes den riesigen Krater. (24. Juni 2019)
Boris Roessler, Keystone
Es konnte ausgeschlossen werden, dass die Explosion durch Arbeitsmaschinen verursacht wurde.
Es konnte ausgeschlossen werden, dass die Explosion durch Arbeitsmaschinen verursacht wurde.
Boris Roessler, Keystone
Wahrscheinlich wegen Weltkriegsbombe: Nach Einschätzung der Experten vor Ort war die Fliegerbombe vermutlich infolge der Auslösung des chemischen Zünders in mehreren Metern Tiefe explodiert. (24. Juni 2019)
Wahrscheinlich wegen Weltkriegsbombe: Nach Einschätzung der Experten vor Ort war die Fliegerbombe vermutlich infolge der Auslösung des chemischen Zünders in mehreren Metern Tiefe explodiert. (24. Juni 2019)
Boris Roessler, Keystone
In hüfthohem Weizengras: Ein Experte des Kampfmittelräumdienstes  läuft auf dem Feld um den Krater herum. (24. Juni 2019)
In hüfthohem Weizengras: Ein Experte des Kampfmittelräumdienstes läuft auf dem Feld um den Krater herum. (24. Juni 2019)
Boris Roessler
1 / 7

Auf einem Feld im hessischen Limburg ist ein Krater entdeckt worden. Wie er entstanden ist, war zunächst unklar, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das Rätselraten über die Ursache beendete schliesslich der herbeigerufene Kampfmittelräumdienst: Der Krater wurde höchstwahrscheinlich durch die Explosion einer Welkriegsbombe erzeugt.

Den Angaben zufolge meldeten sich in der Nacht zum Sonntag Anwohner bei der Polizei, die eine Explosion gehört und ein Beben gespürt hatten. Am Nachmittag wurde dann der etwa vier Meter tiefe und zehn Meter breite Krater entdeckt.

Der Kampfmittelräumdienst wurde eingeschaltet, um den Krater am Montag weiter zu untersuchen. Laut Polizei wurde zunächst ausgeschlossen, dass die Explosion durch Arbeitsmaschinen verursacht wurde. Bei der Untersuchung wurden dann zwar keine Splitterreste gefunden, die die Herkunft des Kraters zweifelsfrei hätten klären können, sagte eine Sprecher des Kampfmittelräumdienstes. Der kreisrunde Krater spreche aber dafür, «dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Blindgänger war».

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch