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Knie-Clown bestreitet Pädophilie-Vorwurf

Eine Mutter hat den 59-jährigen Star des Circus Knie angezeigt, weil er ihrer Tochter Zungenküsse gegeben haben soll. Jetzt hat sich der Clown zu den Vorwürfen geäussert.

Zwei Nächte in Haft: Der Knie-Clown wurde von der Mutter einer 14-Jährigen angezeigt. (Archivbild)
Zwei Nächte in Haft: Der Knie-Clown wurde von der Mutter einer 14-Jährigen angezeigt. (Archivbild)
Walter Bieri, Keystone

Der Clown des Circus Knie, der vorübergehend verhaftet worden war, bestreitet, dass er sexuelle Handlungen mit einer 14-Jährigen hatte. Dem 59-Jährigen wird laut der «SonntagsZeitung» vorgeworfen, er habe die Minderjährige am 24. Oktober in ein Hotelzimmer mitgenommen. Dort soll es zu Zungenküssen gekommen sein. Der Clown soll zudem Fotos von ihr gemacht haben.

Nun hat sich der Künstler im «Blick» erstmals öffentlich zum Fall geäussert und die Vorwürfe zurückgewiesen: «So küsse ich nur meine Frau». Er sei nicht im Geringsten pädophil veranlagt und habe dem Mädchen nur Ratschläge gegeben, sagt der Zirkuskünstler.

«Ich dachte an einen Scherz meiner Kollegen»

Der 59-Jährige bestreitet auch, dass er das Hotelzimmer eigens für den Besuch des Mädchens gebucht habe: «Das stimmt überhaupt nicht». Im Interview sagt er, er habe bereits einen Monat früher einen Termin mit einer Fotografin vereinbart und dafür zwei Zimmer reserviert.

Die Festnahme selbst habe ihn komplett überrascht. «Als der zivile Beamte sagte, ich stünde unter Arrest, habe ich zuerst lachen müssen und an einen Scherz meiner Kollegen gedacht.»

Kontaktverbot

Der Clown lernte das Mädchen und dessen Mutter laut dem Bericht der «SonntagsZeitung» nach einer Vorstellung in Zürich kennen. Sie seien ins Gespräch gekommen, Clown und Mädchen hätten die Telefonnummern ausgetauscht und seien mit dem Segen der Mutter in Kontakt geblieben. Er habe dann das Mädchen zum Mittagessen eingeladen – dieses erste Treffen sei laut der Zeitung harmlos verlaufen. Die Vorwürfe drehten sich um das zweite Treffen. Die Mutter des Mädchens habe Anzeige erstattet, als sie von ihrer Tochter vom vermeintlichen Übergriff erfuhr.

Der Zirkusartist wurde von der Staatsanwaltschaft zum Tatvorwurf der sexuellen Handlungen mit einem Kind einvernommen. Nach zwei Nächten in Haft kam er wieder frei. Laut dem «Blick» darf er mit dem Mädchen und dessen Mutter nicht mehr in Kontakt treten.

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