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Kleinflugzeug zerschellt an Felswand

Bei dem Absturz in den Tiroler Alpen kamen alle drei Insassen ums Leben. Die Bergung des Wracks gestaltet sich schwierig.

Schwieriges Gelände: Mit einem Hubschrauber versucht ein Rettungsteam die Leichen zu bergen. (18. Juni 2019) Foto: Keystone
Schwieriges Gelände: Mit einem Hubschrauber versucht ein Rettungsteam die Leichen zu bergen. (18. Juni 2019) Foto: Keystone

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den Tiroler Alpen nahe der deutschen Grenze sind am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte eine österreichische Polizeisprecherin am Freitagmorgen. Die Identität der Opfer sei nach wie vor unklar. Laut Polizei sollen die drei Verunglückten am Freitagvormittag geborgen werden.

Weitere Erkenntnisse zur Absturzursache sollen Ermittlungen des Tiroler Landeskriminalamtes ergeben. Unter anderem soll geklärt werden, woher die Maschine kam und wohin sie unterwegs war. Aufgrund der schwierigen Bedingungen im alpinen Gelände müssen die Einsatzkräfte laut Polizei mit Hubschraubern eingeflogen werden.

Das Flugzeug stürzte den Angaben zufolge am Donnerstag gegen 17.30 Uhr im Wettersteingebirge auf dem Gebiet der Gemeinde Leutasch ab. Leutasch ist wenige Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt. Das Kleinflugzeug zerschellte demnach an einer rund 2300 Meter hoch gelegenen Felswand am Leutascher Platt und brannte komplett aus. Auf Bildern waren brennende Trümmerteile an einem Felsen zu sehen.

Bei Einbruch der Dunkelheit wurden die ersten Ermittlungen an der Unfallstelle unterbrochen und das Wrack über Nacht von Einsatzkräften überwacht, wie die Polizei mitteilte. Zu Typ und Zulassungsort des Flugzeugs konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Wetterbedingungen seien zur Unfallzeit gut gewesen. Nach dem Absturz sei auch ein deutscher Polizeihubschrauber im Einsatz gewesen.

SDA/anf

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