Keine Masken und Rucksäcke am Boston Marathon

Die Veranstalter des Boston Marathon verschärfen die Sicherheitsmassnahmen massiv. Unter anderem wird die Zahl der Polizisten entlang der Strecke verdoppelt.

Die Kostüme dürfen die Gesichter nicht verdecken: Läufer trainieren für den nächsten Boston Marathon. (1. März 2014)

Die Kostüme dürfen die Gesichter nicht verdecken: Läufer trainieren für den nächsten Boston Marathon. (1. März 2014)

(Bild: Keystone)

Mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen ziehen die Veranstalter des Boston Marathon Konsequenzen aus dem Terroranschlag mit drei Toten und mehr als 200 Verletzten im vergangenen Jahr. Zuschauer müssen sich auf strengere Kontrollen einstellen.

Wer an die Veranstaltung geht, soll nach Möglichkeit nur kleine Gegenstände in durchsichtigen Plastiktüten mitnehmen, wie die Organisatoren am Montag ankündigten. Rucksäcke, Kühlboxen und Wasserbehälter über einen Liter sollten wenn möglich zu Hause gelassen werden.

Läufer dürften keine Rucksäcke, grosse Behälter oder sperrige Gegenstände mitbringen und auch keine Kostüme tragen, die ihr Gesicht verdecken.

Die Zahl der Polizisten entlang der Strecke soll zudem mehr als verdoppelt werden. 3500 sind eingeplant. «Wir arbeiten sehr hart daran, das Risiko zu verringern», sagte der Polizeibeamte Timothy Alben. Das Sportereignis soll am 21. April stattfinden.

Nach dem Anschlag im April 2013 hatte die Polizei nach tagelanger Fahndung einen aus Tschetschenien stammenden Mann verhaftet. Dessen Bruder kam auf der Flucht bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben.

Ein Urteil im Prozess ist noch nicht in Sicht. In den meisten der 30 Anklagepunkte droht dem Beschuldigten die Todesstrafe oder lebenslange Haft.

chk/sda

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