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Irrer Prozess um Hasenbilder an der Tafel

Eine Lehrerin in Deutschland wollte keine Hasenbilder mehr an der Schultafel sehen – angeblich fürchtet sie sich davor. Sie klagte deswegen vor Gericht gegen eine Schülerin. Das Gericht wies die Klage ab.

Eine Realschülerin in Vechta (Niedersachsen) darf weiterhin Hasen an die Tafel des Klassenzimmers malen und behaupten, ihre Lehrerin verlasse bei dem Anblick schreiend aus dem Klassenzimmer. Das Amtsgericht Vechta wies eine dagegen gerichtete Unterlassungsklage der Pädaogogin ab, wie eine Gerichtssprecherin bestätigte.

Der Fall hatte in Deutschland für Schlagzeilen gesorgt: Die Erdkundelehrerin verklagte eine 16-Jährige, weil sie Gerüchte über eine angebliche Angst der Lehrerin vor Hasen gestreut haben soll. Und das nicht zum ersten Mal. Schon 2008 hatte die Pädagogin eine andere Schülerin wegen desselben Themas verklagt, wie die Gerichtssprecherin sagte.

Gerüchte um Hasenangst

Im vergangenen Sommer verliess die Lehrerin die Schule in Goldenstedt im niedersächsischen Landkreis Vechta, auf die damals auch die jetzt vor Gericht verklagte Minderjährige ging. Das Mädchen ging ebenfalls ab, und beide trafen sich zufällig auf der Haupt- und Realschule in Vechta wieder.

Nach Angaben der Sprecherin erzählte das Mädchen dort von der Geschichte mit der Hasenangst. Laut Medienberichten sollen es allerdings andere Schüler gewesen sein, die daraufhin die Probe aufs Exempel versuchten.

dapd/bru

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