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Hündin bei lebendigem Leib begraben

Ein Spaziergänger fand in Carrières-sur-Seine westlich von Paris eine Dogge, die an einem Sack Bauschutt befestigt in einem Loch verbuddelt war. Die Bilder veröffentlichte er auf Facebook.

Erschreckender Fund: Ein Hundebesitzer hatte sein Tier auf einem brachliegenden Gelände ausgesetzt.
Erschreckender Fund: Ein Hundebesitzer hatte sein Tier auf einem brachliegenden Gelände ausgesetzt.
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Die Dogge war bis zum Kopf mit Erde bedeckt.
Die Dogge war bis zum Kopf mit Erde bedeckt.
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Die Hündin konnte schliesslich befreit und in ein Tierheim gebracht werden.
Die Hündin konnte schliesslich befreit und in ein Tierheim gebracht werden.
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Bilder einer bis zum Kopf eingegrabenen Hündin haben am Mittwoch in Frankreich Empörung ausgelöst. Ein Spaziergänger fand die lebendig begrabene Dogge in einem brachliegenden Gelände in der Gemeinde Carrières-sur-Seine westlich von Paris und veröffentlichte Fotos auf Facebook. «Sie war mit so viel Erde bedeckt, dass sogar ihr Kopf nur schwer zu sehen war», schrieb der Mann.

Er alarmierte umgehend die Behörden und begann, das Tier zu befreien. Die Polizei nahm den Hundehalter fest, in sozialen Netzwerken wurde eine harte Strafe gefordert.

«An ihrer Leine war ein Sack mit Bauschutt befestigt»

«Ihr Körper war mit Steinen bedeckt», sagte ein Polizeivertreter über die am Samstag gerettete Hündin. «An ihrer Leine war ein Sack mit Bauschutt befestigt, damit sie sich nicht befreien kann.» Die Dogge war «geschockt und am Verdursten» und wurde in eine Tierklinik gebracht.

Der Besitzer des Tieres konnte schnell ermittelt werden – er lebt ganz in der Nähe des Ortes, an dem die Hündin gefunden wurde. Der 21-Jährige bestreitet die Tat und gibt an, das Tier sei ihm entlaufen. Das sei aber «wenig überzeugend», sagte ein Polizist. «Die Hündin ist zehn Jahre alt und leidet unter Arthrose. Es lässt sich nur schwer vorstellen, dass sie davonrennt.»

Der Hundebesitzer wird sich wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten müssen, ihm drohen bis zu zwei Jahre Haft und eine Geldstrafe von 30'000 Euro. Mehr als 140'000 Menschen unterzeichneten bis Mittwochmittag eine Online-Petition, in der die «Höchststrafe» für den 21-Jährigen gefordert wird.

AFP/bee

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