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Hollywood nimmt Rücksicht auf Opfer in Nepal

US-Filmemacher wollen den Trailer zum Katastrophenfilm «San Andreas» überarbeiten, um die Gefühle der vom verheerenden Erdbeben in Nepal betroffenen Menschen nicht zu verletzen.

Angesichts des verheerenden Erdbebens in Nepal überdenken die Filmemacher von Warner Bros. und Universal Pictures die Präsentation ihrer neuen Katastrophenfilme. Das Warner-Studio gab am Mittwoch bekannt, es werde die weltweite Marketingkampagne für den kommenden Streifen «San Andreas» nochmals prüfen. Man wolle sicherstellen, dass nicht die Gefühle derjenigen verletzt würden, die von dem Unglück betroffen sind, sagte Sprecher Paul McGuire.

Das kräftige Beben hatte am Samstag Nepal und angrenzende Länder erschüttert, die Opferzahl lag bei über 5000. Doppelt so viele Menschen wurden verletzt, Zehntausende wurden obdachlos.

Der Film «San Andreas» handelt von den Folgen eines zerstörerischen Erdbebens in Kalifornien. Er soll am 29. Mai in die Kinos kommen, Hauptdarsteller sind Dwayne «The Rock» Johnson und Carla Gugino. Werbeaufnahmen zeigten die Zerstörung von Sehenswürdigkeiten wie des berühmten Hollywood Sign nahe Los Angeles oder der Golden Gate Bridge in San Francisco. In dem zweiminütigen Filmtrailer blickt man in etliche verzweifelte Gesichter von Katastrophenopfern.

In der kommenden Filmwerbung will Warner Informationen dazu bereitstellen, wie den Rettungsteams und Hilfsorganisationen in Nepal geholfen werden kann. Wie man sich vor einer Naturkatastrophe schützen kann, soll ebenfalls eine Rolle spielen.

Universal will im September den Film «Everest» herausbringen und zuvor ebenfalls seine Werbemassnahmen überarbeiten. «Everest» basiert auf der Novelle «In eisige Höhen» des Bergsteigers Jon Krakauer. Dabei wird eine Gruppe Kletterer bei einem durch einen schweren Sturm ausgelösten Unglück begleitet. Auf dem Mount Everest waren bei dem jüngsten Erdbeben mindestens 19 Menschen getötet worden.

AP/chk

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