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Hollandes Leibwächter vergessen Waffen vor Rio-Gipfel

Die Beschützer des französischen Präsidenten sind mit blossen Händen nach Rio de Janeiro gereist. Den Koffer mit ihren Waffen hatten sie im Elysée-Palast vergessen. Das hatte Konsequenzen.

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Umweltgipfel in Rio de Janeiro: François Hollande (betritt roten Teppich) kommt zu einem Treffen mit dem ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva (nicht im Bild).
Umweltgipfel in Rio de Janeiro: François Hollande (betritt roten Teppich) kommt zu einem Treffen mit dem ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva (nicht im Bild).
AFP

Der französische Präsident François Hollande hätte sich bei einer Attacke auf ihn während des UNO-Nachhaltigkeitsgipfels Rio+20 nur bedingt auf seine Leibwächter verlassen können: Die für Hollandes Sicherheit zuständige Eliteeinheit GSPR hatte ihren Koffer mit Schusswaffen in Paris vergessen, wie ein mit dem Vorfall vertrauter Vertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte.

Erst bei der Ankunft in Rio de Janeiro am 19. Juni habe sie bemerkt, dass der Waffenkoffer im Elysée-Palast stehen geblieben sei. Laut dem Satire-Blatt «Canard Enchainé» standen Hollandes Schützer in Rio «mit blossen Händen» da.

Polizist entlassen

Wie AFP weiter erfuhr, wurde der vergessliche Polizist inzwischen aus der Eliteeinheit entlassen – weil er versucht hatte, einem anderen Kollegen die Verantwortung für seinen Patzer unterzuschieben.

(AFP)

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