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Hochwasser bedroht Häuser im Mittleren Westen

Nach heftigen Unwettern schwellen die Flüsse im US-Bundesstaat Oklahoma dramatisch an. In Missouri sterben nach Tornados drei Menschen.

Das Zuhause ist in Gefahr: Die dramatische Situation am Ufer des Cimarron River bei Crescent (Oklahoma). (Video: AP)

Die seit Tagen wütenden Umwetter im Mittleren Westen der USA haben Medienberichten zufolge mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Die Toten wurden am Mittwoch (Ortszeit) aus dem Bundestaat Missouri nahe der bereits 2011 stark verwüsteten Stadt Joplin gemeldet, wie der US-Sender NBC unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete. Zudem seien mehrere Menschen bei dem Unwetter etwa 15 Kilometer nördlich der Stadt verletzt worden. Der Sturm traf die Gegend um Joplin genau am achten Jahrestag des schweren Tornados vom 22. Mai 2011. Damals starben 158 Menschen.

Im benachbarten Bundesstaat Oklahoma rief der kleine Ort Webbers Falls die Einwohner am Mittwoch über Facebook auf, sich in Sicherheit zu bringen. Dort schwoll der Fluss Arkansas dramatisch an. Zwei lose treibende Lastkähne drohten einen Damm zu beschädigen. Auf Fotos waren Häuser am Flussufer von Webbers Falls zu sehen, unter denen teilweise die Erde weggespült war. Berichte über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht. Auch Bewohner am Cimarron River mussten evakuiert werden, nachdem sich der Fluss bedrohlich an ihre Häuser genähert hatte, wie das Video (siehe oben) beweist.

Allein am Montag waren im Westen von Texas und im Zentrum Oklahomas mindestens 19 Tornados gezählt worden. Die Behörden in Oklahoma gehen davon aus, dass der Pegel der Flüsse bis am Freitag noch über 1,20 Meter steigen wird.

(SDA)

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