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Hochrisiko-Sturz in die Tiefe

Tausende Basejumper gefährden im Lauterbrunnental jedes Jahr ihr Leben. Keystone-Fotograf Gaetan Bally hat die Szene mit der Kamera begleitet.

Zwei Basejumper stürzen sich ins Lauterbrunnental: Ihre Wingsuits können einen freien Fall von über 40 Sekunden Dauer ermöglichen. (28. September 2011)
Zwei Basejumper stürzen sich ins Lauterbrunnental: Ihre Wingsuits können einen freien Fall von über 40 Sekunden Dauer ermöglichen. (28. September 2011)
Keystone
Aber schon diese wenigen Sekunden garantieren wohl einen einmaligen Adrenalinkick. (28. September 2011)
Aber schon diese wenigen Sekunden garantieren wohl einen einmaligen Adrenalinkick. (28. September 2011)
Keystone
Man wünscht sich in der Basejumper-Szene «a good one»: Einen guten Flug und eine sichere Landung. (28. September 2011)
Man wünscht sich in der Basejumper-Szene «a good one»: Einen guten Flug und eine sichere Landung. (28. September 2011)
Keystone
Ein kurzer Schwatz vor dem Absprung: Nervosität scheinen diese beiden Basejumper nur vom Hörensagen zu kennen. (28. September 2011)
Ein kurzer Schwatz vor dem Absprung: Nervosität scheinen diese beiden Basejumper nur vom Hörensagen zu kennen. (28. September 2011)
Keystone
Erinnert mit seinem Wingsuit und der Helmkamera an einen schwarz-rot gepunkteten Marienkäfer: Dieser Basejumper bereitet sich sorgfältig auf seinen Flug vor ... (28. September 2011)
Erinnert mit seinem Wingsuit und der Helmkamera an einen schwarz-rot gepunkteten Marienkäfer: Dieser Basejumper bereitet sich sorgfältig auf seinen Flug vor ... (28. September 2011)
Keystone
...der nächste steht schon zum Absprung bereit. (28. September 2011)
...der nächste steht schon zum Absprung bereit. (28. September 2011)
Keystone
Basejumper können mit mehr als 200 Stundenkilometern in die Tiefe sausen. (28. September 2011)
Basejumper können mit mehr als 200 Stundenkilometern in die Tiefe sausen. (28. September 2011)
Keystone
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Das Lauterbrunnental ist mit seinen bis zu 400 Meter hohen Felswänden und dem atemberaubenden Panorama ein Mekka für Basejumper aus aller Welt. 10'000 Sprünge sind es pro Jahr. Bis heute endeten allerdings 27 davon tödlich.

Der letzte tödliche Unfall, bei dem ein 31-jähriger Franzose ums Leben kam, ereignete sich im vergangenen Juni. Es war bereits der dritte in diesem Jahr: Im Januar waren kurz nacheinander ein ungarischer und ein englischer Basejumper in den Tod gestürzt.

Bereits vor fünf Jahren wurde in der Gemeinde Lauterbrunnen ein Basejumping-Verbot geprüft. Wie der Regierungsstatthalter Walter Dietrich damals gegenüber der «Jungfrau Zeitung» erklärte, liegt das Ausüben dieser Sportart aber in der Verantwortung des Einzelnen: «Wir können es den Leuten von der gesetzlichen Warte aus nicht verbieten.» Darum wird das Lauterbrunnental wohl auch in Zukunft eines der wichtigsten Ausflugsziele für Basejumper in Europa bleiben.

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