Zum Hauptinhalt springen

Heute purzelten die Temperaturrekorde

Der Hochsommer hat definitiv Einzug gehalten: Fast überall in der Schweiz war der Freitag der bisher heisseste Tag. In Visp im Wallis stieg die Temperatur auf 33 Grad. Eine Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht.

Jetzt ist auf den Sprungtürmen wieder viel los, wie das Bild vom Strandbad Thun zeigt.
Jetzt ist auf den Sprungtürmen wieder viel los, wie das Bild vom Strandbad Thun zeigt.
Peter Schneider, Keystone
Die Sonne scheint über den Glarner Alpen.
Die Sonne scheint über den Glarner Alpen.
Steffen Schmidt, Keystone
Da mochten sie noch in der Sonne liegen: Wildschweine im Wildpark Waldau in Bonn Mitte Juni.
Da mochten sie noch in der Sonne liegen: Wildschweine im Wildpark Waldau in Bonn Mitte Juni.
Keystone
1 / 7

Schweizweit sind die Temperaturrekorde gepurzelt. In fast allen Gegenden und Höhenlagen sei die höchste Temperatur im laufenden Jahr gemessen worden, sagte Adrian Stolz, Meteorologe bei Meteo Schweiz, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Stellenweise wurde der bisherige Höchstwert um bis zu 3 Grad übertroffen.

Damit erlebten einige Gegenden den ersten Hitzetag des Jahres, beispielsweise Bern und Luzern, wie SF METEO mitteilte. Am sechsten Tag in Folge herrschten aber zumindest stellenweise Hitzetemperaturen von über 30 Grad. In bergigen Regionen entluden sich am Nachmittag einzelne Gewitter.

Ozonbelastung steigt

Die anhaltende Hitze lässt auch die Ozonbelastung weiter ansteigen. Wie schon in den letzten Tagen wurde der Grenzwert an 15 von 16 Messstationen überschritten; Ausnahme blieb das Jungfraujoch. Im Grossraum Zürich sowie in Basel und Lugano lag die Belastung mehr als eineinhalbmal über der Grenze von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter. Am höchsten war sie mit einem Wert von 203 in Dübendorf.

Einstweilen dürfte die Hitzewelle am Samstag ihren Höhepunkt erreichen, wie Meteo Schweiz mitteilt. Danach ist mit Gewittern zu rechnen. Die Anzeichen deuten jedoch nicht auf eine markante Abkühlung in der nächsten Woche hin.

Heisse Tipps für heisse Tage

Betagten, Pflegebedürftigen und Kleinkindern machen heisse Tage und warme Nächte besonders zu schaffen. Die Bundesämter für Gesundheit und Umwelt geben deshalb praktische Anweisungen für die Hitzewelle und machen auf gesundheitliche Risiken aufmerksam.

Wichtig ist es laut der Mitteilung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Freitag, die Wohnung und auch den eigenen Körper kühl zu halten und viel zu trinken. Als Minimum werden 1,5 Liter pro Tag empfohlen. Optimale Getränke bei schweisstreibenden Temperaturen sind Wasser, Tee und mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte.

Speisen für heisse Tage sollten erfrischend und auch kühl sein. Wer sich sportlich betätigen will, soll während des Sports und danach den Salzverlust des Körpers ausgleichen. Noch bis am Samstag - vermutlich der Höhepunkt der laufenden Hitzewelle - hat Meteo Schweiz eine Hitzewarnung erlassen.

«Schutz bei Hitzewellen»

Das BAG und das Bundesamt für Umwelt (Bafu) wollen mit ihrer Kommunikationsinitiative «Schutz bei Hitzewellen» Angehörige, Pflegepersonal, Ärzte und die besonders gefährdeten Personen auf mit der Hitze verbundene gesundheitliche Risiken aufmerksam machen. Sie informieren auch darüber, wie man sich schützen kann.

Partner der Initiative sind mehrere Kantone und über 20 Organisationen. Die Kantone Genf, Waadt und Tessin verfügen über ein Alarmdispositiv, um sicherzustellen, dass gefährdete Personen an heissen Tagen intensiv betreut werden.

Zusätzliche Informationen, Merkblätter und Verhaltensempfehlungen sind im Internet erhältlich unter www.hitzewelle.ch.

SDA/bru

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch