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Herr Issacharov und der Schatz vom Montblanc

Nach dem spektakulären Fund von Dutzenden von Edelsteinen im Montblanc-Massiv kursieren erste Hinweise auf den Besitzer. Die Spur führt nach London.

Immer wieder für Überraschungen gut: Der Montblanc mit dem Dent du Geant. (Archiv)
Immer wieder für Überraschungen gut: Der Montblanc mit dem Dent du Geant. (Archiv)
Keystone
August 2012: Ein Sack mit den Aufschriften «Diplomatic Mail» und «Ministry of External Affairs», der am Montblanc gefunden wurde. Das Diplomatengepäck stammt von einer Boeing 707 der Air India, die am 24. Januar 1966 hier abstürzte. Dabei starben 117 Menschen.
August 2012: Ein Sack mit den Aufschriften «Diplomatic Mail» und «Ministry of External Affairs», der am Montblanc gefunden wurde. Das Diplomatengepäck stammt von einer Boeing 707 der Air India, die am 24. Januar 1966 hier abstürzte. Dabei starben 117 Menschen.
Arnaud Christmann, AFP
September 2008: Daniel Roche, ein französischer Bergsteiger und Abenteurer, mit der Ausgabe einer indischen Zeitung von 1966. Er habe dieses Blatt am Montblanc gefunden, sagte er. Dort war im Januar 1966 eine Boeing 707 der Air India abgestürzt. Dabei starben 117 Menschen.
September 2008: Daniel Roche, ein französischer Bergsteiger und Abenteurer, mit der Ausgabe einer indischen Zeitung von 1966. Er habe dieses Blatt am Montblanc gefunden, sagte er. Dort war im Januar 1966 eine Boeing 707 der Air India abgestürzt. Dabei starben 117 Menschen.
Jean Pierre Clatot, AFP
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Nach einem spektakulären Edelstein-Fund auf einem Gletscher im Montblanc-Massiv gibt es erste Hinweise auf den möglichen Besitzer. Nach Angaben einer französischen Autorin haben britische Versicherungsvertreter bereits vor Jahrzehnten ein Paket mit Smaragden als vermisst gemeldet, das an einen «Herrn Issacharov in London» adressiert war.

Es soll sich an Bord einer Air-India-Maschine befunden haben, die am 24. Januar 1966 am Bossons-Gletscher abstürzte. Issacharov müsse nicht unbedingt der Besitzer sein, sagte die Autorin Françoise Rey der französischen Nachrichtenagentur AFP. Der Name könne aber eine Spur sein. Rey hatte für die Recherchen zu ihrem bereits 1991 erschienenen Buch «Crash au Mont-Blanc» die Ermittlungsakten zu dem Absturz eingesehen und dort den Brief der Versicherungsvertreter gesehen.

Der spektakuläre Fund einer Metallbox mit Dutzenden Edelsteinen war diese Woche bekanntgeworden. Ein Franzose hatte sie bei einer Bergtour entdeckt und sie bei der Gendarmerie abgeliefert. Der Wert der Steine wird auf bis zu gut 300'000 Franken geschätzt. Neben Smaragden sind auch Rubine und Saphire unter den Juwelen, die vermutlich an Bord des 1966 abgestürzten Air-India-Flugzeugs waren.

(SDA)

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