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Herbststurm wirbelt Frankreich und Grossbritannien durcheinander

Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h und starke Niederschläge: Unwetter wüteten in der Nacht in Frankreich, England und Wales. Es gibt Überschwemmungen, Stromausfälle und Verkehrsprobleme.

Die Vorboten künden den Sturm an: Wellen in Brighton. (27. Oktober 2013)
Die Vorboten künden den Sturm an: Wellen in Brighton. (27. Oktober 2013)
AFP

Frankreich und Grossbritannien haben sich am Sonntagabend auf einen heftigen Herbststurm vorbereitet. Im Nordwesten Frankreichs und in England und Wales wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometer erwartet, wie die meteorologischen Dienste der beiden Länder mitteilten.

Das britische Met Office warnte, dass die Sturmböen Bäume entwurzeln, Häuser beschädigen, die Stromversorgung unterbrechen und den Verkehr empfindlich stören könnten. Zudem könne es bei Niederschlägen von 20 bis 40 Millimeter zu Überschwemmungen kommen.

Stromausfall in der Bretagne

An der Küste der Bretagne fiel in der Nacht zum Montag bereits in 4000 bis 5000 Haushalten der Strom aus, wie die Präfektur Finistère mitteilte. Bei Böen von bis zu 133 Kilometern die Stunde stürzten mehrere Bäume auf Stromleitungen. Die Feuerwehr musste am Sontagabend 350 Mal ausrücken, doch wurden zunächst keine Verletzten oder schweren Schäden gemeldet.

Angesichts des Sturms sagten mehrere Fährbetreiber Fahrten über den Ärmelkanal und nach Irland ab. Rund um London kündigten zudem Bahngesellschaften an, den Betrieb bis Montag um 9.00 Uhr einzustellen. Die Flughäfen rund um die Hauptstadt meldeten Störungen und in London-Heathrow mussten rund 30 Flüge gestrichen werden.

Auch der Betrieb des Eurostar, der unter dem Ärmelkanal verkehrt, wurde bis zum Morgen ausgesetzt. Es wurde erwartet, dass bis zum Montagmittag das Schlimmste vorüber sein würde.

SDA/chk

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