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Haiti bittet um Hilfe aus dem Ausland

Wirbelsturm Sandy brachte Haiti schwere Überschwemmungen, 50 Menschen wurden getötet, 70 Prozent der Ernte sind zerstört. Jetzt bittet der Ministerpräsident die internationale Gemeinschaft, Hilfsgüter zu schicken.

chk
Hoffen auf internationale Hilfe: Kinder in Haiti. (4. November 2012)
Hoffen auf internationale Hilfe: Kinder in Haiti. (4. November 2012)
AFP

Im Kampf gegen die Folgen von Wirbelsturm Sandy hat die Regierung von Haiti um Unterstützung aus dem Ausland gebeten. Ministerpräsident Laurent Lamothe rief gestern die internationale Gemeinschaft und internationale Organisationen auf, Hilfsgüter zu liefern.

Schwere Regenfälle hatten für grossräumige Überschwemmungen gesorgt, als der Hurrikan Sandy westlich an Haiti vorbeizog. Nach Behördenangaben kamen dabei über 50 Menschen ums Leben, und 70 Prozent der Ernte wurden zerstört. Das Land leidet seit über zwei Jahren unter den Folgen eines verheerenden Erdbebens.

Am Samstag hatte die haitianische Regierung wegen der Folgen von Sandy bereits den Notstand ausgerufen mit der Begründung, dass wegen des Sturms dem Land Hunger drohe. Das Land leidet zudem unter einer Choleraepidemie. Nach Angaben von Hilfsorganisationen stieg nach den Überschwemmungen die Zahl der Infizierten.

(SDA)

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