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Greenpeace-Aktivisten klettern auf AKW-Reaktoren

Um 5 Uhr in der Früh kletterten 20 Umweltschutzaktivisten auf die äussere Reaktorhülle im französischen Atomkraftwerk Tricastin. Dort entrollten sie Transparente, die sich gegen Präsident Hollande richten.

Eine Gruppe Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist am frühen Morgen auf das Gelände des französischen Atomkraftwerks Tricastin vorgedrungen. Nach Angaben der Organisation kletterten die Demonstranten auf die Bauten, welche die Reaktoren umgeben und brachten dort Transparente an.

Geschrieben stand auf diesen: «Tricastin: Atomunfall» sowie «François Hollande: Präsident der Katastrophe?». Zudem projizierten die Aktivisten ein Video auf eines der Gebäude, das einen gigantischen Riss in der Fassade zeigte. Fünf Aktivisten wurden festgenommen, wie das französische Innenministerium sowie der Betreiber EDF mitteilten.

«Präsident der Katastrophe?»

Wie Greenpeace-Sprecherin Isabelle Philippe sagte, drangen die Aktivisten gegen 5 Uhr am Morgen auf das Gelände der Anlage im Département Drôme im Südosten Frankreichs vor. Dem Innenministerium in Paris zufolge gelang es ihnen aber nicht, in die «sensiblen Bereiche» des Kraftwerks vorzudringen, ähnlich äusserte sich auch eine Sprecherin von EDF. Demnach handelte es sich um rund 20 Aktivisten.

Die Polizei bestätigte, dass sich Protestierende bei der Anlage befanden, machte aber zunächst keine Angaben zu Details. In den vergangenen Jahren hatten Greenpeace-Aktivisten immer wieder auf dem Gelände von Nuklearanlagen gegen die Gefahren der Atomindustrie demonstriert und auf Sicherheitsprobleme in den Kraftwerken aufmerksam gemacht.

AFP/kle

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