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Gas und Staub erschweren die Rettung

In China kam es zu einer Explosion in einem Kohlebergwerk. Die Zahl der Toten steigt weiter an. Die Rettungskräfte versuchen die elf Verschütteten zu erreichen.

Beschwerliche Rettung: Spezialisten versuchen zu den verschütteten Kumpeln vorzustossen.
Beschwerliche Rettung: Spezialisten versuchen zu den verschütteten Kumpeln vorzustossen.
Keystone

Nach dem schweren Grubenunglück in China steigt die Zahl der Toten weiter an. Angaben der nationalen Behörde für Arbeitssicherheit vom Sonntag zufolge starben bei der Explosion in der Kohlemine in der zentralchinesischen Provinz Henan mindestens 26 Kumpel.

Die Rettungskräfte versuchten, elf noch verschüttete Bergleute zu erreichen. Der Aufenthaltsort der Bergleute ist demnach bekannt, unklar ist hingegen, wie es ihnen geht. Wegen einer dichten Staubwolke kämen die Rettungsarbeiten nur langsam voran, sagte ein Ingenieur gegenüber der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Gefährlichste Bergwerke der Welt

Die Explosion im Bergwerk der Stadt Yuzhou ereignete sich am Samstag, als gerade 276 Grubenarbeiter unter Tage arbeiteten. 239 von ihnen konnten sich retten.

Die Bergwerke in der Volksrepublik gelten als die gefährlichsten der Welt. Vor allem kleinere Zechen halten sich aus Kostengründen häufig nicht an die Sicherheitsvorschriften. Ausserdem sind viele Bergleute nur schlecht ausgebildet. Im vergangenen Jahr starben in chinesischen Kohlebergwerken nach offiziellen Angaben mehr als 2600 Menschen. Die tatsächlichen Zahlen dürften allerdings noch deutlich höher liegen.

Chiles Staatschef bietet Hilfe an

Chiles Staatschef Sebastian Piñera hat China bei der Rettung der verschütteten Bergleuten Hilfe angeboten. Zum Auftakt seiner Europareise sagte Piñera am Samstag in London, er hoffe, die von dem Unglück betroffenen chinesischen Kumpel könnten gerettet werden. «Wenn wir irgendwie helfen können - sie können auf uns zählen», sagte er vor seinem Hotel in der britischen Hauptstadt zu Journalisten. Gleiches gelte für die Rettung der in Ecuador verschütteten Bergleute.

dapd/sda/AFP/pbe, ske

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