Furzender Passagier löst Notlandung aus

Am Flughafen Wien-Schwechat musste ein Flugzeug ausserplanmässig landen. Die Polizei nahm vier Personen fest.

Ein Passagier filmte, wie die österreichische Polizei an Bord kommt, um die «Furz-Affäre» aufzuklären. Video: Under The Info/Youtube

Weil ein älterer Passagier nicht aufhörte zu furzen und darüber mit Mitreisenden in Streit geriet, musste ein Flugzeug der niederländischen Billigfluglinie «Transavia» in Wien notlanden – die vier mutmasslich beteiligten Störenfriede wurden vorläufig festgenommen, der Verursacher durfte weiterfliegen, wie die niederländische Zeitung «De Telegraaf» berichtet.

Demnach fühlten sich zwei Männer von den Fürzen ihres Sitznachbarn gestört. Als dieser damit nicht aufhörte und auch das Kabinenpersonal nicht eingreifen wollte, sei der Streit eskaliert, in den auch noch zwei junge Frauen in derselben Sitzreihe einbezogen wurden. Das Handgemenge zwang den Piloten schliesslich zur Notlandung in Wien-Schwechat.

Juristisches Nachspiel

Polizisten mit Hunden kamen an Bord und führten die zwei Männer und die zwei Frauen ab – den «Täter» jedoch nicht. Die vier Festgenommenen wurden bereits am Flughafen wieder freigelassen, doch hat der Vorfall ein juristisches Nachspiel: Die beiden Frauen haben die Airline angezeigt. «Wir haben überhaupt nichts getan. Wir kannten die Männer nicht. Wir hatten nur das Pech, in der gleichen Reihe zu sitzen», sagte die 25-jährige Jus-Studentin Nora L. gegenüber holländischen Medien.

Die Airline wiederum erteilte den beiden Männern und den zwei jungen Frauen lebenslanges Flugverbot.

chi

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