Zum Hauptinhalt springen

«Fünf Kühe stürzen nicht einfach so ab»

Im Berner Oberland stürzten in der Nacht auf gestern fünf Kühe 50 Meter in die Tiefe. Über die Ursachen des rätselhaften Unfalls wird zurzeit spekuliert.

Ort des Grauens: Vier der fünf toten Kühe liegen im Alpetli verstreut auf und neben dem Weg zu den Chrümmelwägen hinauf.
Ort des Grauens: Vier der fünf toten Kühe liegen im Alpetli verstreut auf und neben dem Weg zu den Chrümmelwägen hinauf.
Bruno Petroni

Freitagmittag im Alpetli, 1330 Meter über Meer, unterhalb des Stockhorns gelegen: Fünf schlimm zugerichtete Tierkadaver liegen am Weg zu den sogenannten Chrümmelwägen. Kuhhörner liegen im Gras, und auch Eingeweide. Mitten in diesem Ort des Grauens steht Hans Märki mit Tränen in den Augen. Er kann nicht fassen, dass fünf seiner 32 hier oben sömmern-den Kühe in der Nacht auf gestern 50 Meter über die Rabenfluh abgestürzt sind. «Ich kann nicht glauben, dass die ohne gejagt zu werden einfach in den Tod gestürzt sind. Die Evolèner Kühe sind bekannt als halbe Steinböcke – die kommen im steilsten Gelände gut zurecht.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.