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Frau wird im Supermarkt von Schlange gebissen

Ein rätselhafter Fall aus Thüringen sorgt für Schlagzeilen: Eine Rentnerin wurde von einem Reptil gebissen – in einem Lebensmittelladen.

Wie das Tier an den Bauch von Bärbel Schrön gelangte, ist noch unklar.
Wie das Tier an den Bauch von Bärbel Schrön gelangte, ist noch unklar.
Screenshot rtl.de
Doch es ist nicht die erste gefährliche Tierbegegnung in einem Supermarkt: Erst kürzlich entdeckte eine Kundin eine hochgiftige Bananenspinne in einem Baarer Laden.
Doch es ist nicht die erste gefährliche Tierbegegnung in einem Supermarkt: Erst kürzlich entdeckte eine Kundin eine hochgiftige Bananenspinne in einem Baarer Laden.
Keystone
In Bayern türmte voer zwei Jahren ein Bulle von einem Viehtransporter: Als das Tier in einem Laden randaliert, musste das wild gewordene Tier erlegt werden. (4. April 2016)
In Bayern türmte voer zwei Jahren ein Bulle von einem Viehtransporter: Als das Tier in einem Laden randaliert, musste das wild gewordene Tier erlegt werden. (4. April 2016)
Armin Weigel, Keystone
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Eine Rentnerin greift wie gewohnt in einem Tiefenortner Supermarkt zu den Mandarinen – und spürt plötzlich einen stechenden Schmerz im Bauch. Zuhause sieht sie zwei schwarze Punkte auf der Haut, wie insüdthüringen.de schreibt. «Die wurden immer grösser und die Schmerzen heftiger», erzählt die 76-jährige Bärbel Schrön der «Bild».

Der Arzt bestätigt den unglaublichen Verdacht: Die Rentnerin wurde von einer Schlange gebissen. Doch vom Tier fehlt jede Spur. Der Supermarkt Neukauf in Tiefenort, Thüringen, wurde gesperrt und bleibt bis auf weiteres zu. Der Frau geh es laut den Berichten gut, sie sei aber noch in ambulanter Behandlung.

Situation ins Lächerliche gezogen

Wie der Bürgermeister der Gemeinde gegenüber insüdthüringen.de präzisiert, ist der Fall bereits am 23. Februar passiert. Als die Familie der Rentnerin den Supermarkt am 26. Februar informierte, sei die Angelegenheit gar ins Lächerliche gezogen worden. Eine Evakuierung und Schliessung wurde erst am Freitag, 2. März, veranlasst, nachdem sich das Gesundheitsamt eingeschalten hatte.

Experten suchten darauf mit Hochdruck nach der Schlange. «Bei einer Fläche von 1400 Quadratmeter suchen wir die Nadel im Heuhaufen» erklärt Uwe Ringelhahn von der Reptilienauffangstation Sontra/Rheinberg der «Bild». «Wir müssen die Blutwerte der Frau abwarten und die Lieferkette des Händlers rückverfolgen, um zu sehen, was für ein Tier es ist.» Momentan gehe man jedoch davon aus, dass es sich um eine europäische Schlange aus Italien oder Spanien handelt.

Wärmequellen sowie doppelseitiges Klebeband auf dem Boden sollen beim Einfangen des Reptils helfen. Diese Woche wird der Laden zudem von Schädlingssbekämpfern begast. Geöffnet wird erst, wenn eine schriftliche Unbedenklichkeitserklärung der Experten vorliegt.

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