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«Es war ein Manv 11+»

Wegen Stärkemehl in einem Briefumschlag mussten am Dienstagabend 250 Rettungskräfte ausrücken. Warum der Grosseinsatz trotzdem richtig war, erklärt Roland Portmann von Schutz und Rettung Zürich.

250 Rettungskräfte im Einsatz: Weil weisses Pulver in einem Brief gefunden wurde und mehrere Personen Vergiftungssymptome aufwiesen, kam es in der Nacht auf Mittwoch, den 5. September 2012 zum Grosseinsatz.
250 Rettungskräfte im Einsatz: Weil weisses Pulver in einem Brief gefunden wurde und mehrere Personen Vergiftungssymptome aufwiesen, kam es in der Nacht auf Mittwoch, den 5. September 2012 zum Grosseinsatz.
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Gestern kam es zu einem Grosseinsatz der Rettungskräfte, weil im Postverteilzentrum in Schlieren weisses Pulver aus einem Brief rieselte. Warum dieser enorme Aufwand? Ausschlaggebend ist die Anzahl der zu vermutenden Patienten an einem Unglücksort. Der erste Einsatztrupp, der vor Ort eintrifft, beurteilt die Situation. Eine befugte Person löst dann den sogenannten Manv-Alarm aus. Manv steht für Massenanfall von Verletzten. Es gibt verschiedene Abstufungen: Manv 0-5 – also ein Vorfall mit maximal fünf Verletzten –, Manv 6-10, Manv 11+ oder Manv 50+. Der Einsatz von gestern war ein Manv 11+.

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