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Erstmals soll ein Sexualstraftäter lebenslänglich verwahrt werden

Die Verwahrungsinitiative soll erstmals umgesetzt werden: Vor dem Bezirksgericht Weinfelden steht heute ein mehrfach vorbestrafter Sexualtäter, der wegen Mordes an einem thailändischen Callgirl verwahrt werden soll.

Hier werden Verwahrte untergebracht: Blick aus dem Haus Lägern der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf.
Hier werden Verwahrte untergebracht: Blick aus dem Haus Lägern der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf.
Keystone

Der Fall sorgte für Schlagzeilen: Am 26. August 2008 bestellte ein arbeitsloser Lagermitarbeiter bei einem Escort Service im Zürcher Stadtkreis 4 eine zierliche Prostituierte für die ganze Nacht in seine Wohnung im thurgauischen Märstetten. Der Preis: 2200 Franken. Beim Callgirl handelte es sich um die in der Stadt Zürich wohnhaft gewesene Thailänderin Ladarat Chitphong. Die verheiratete 30-jährige Frau war Mutter einer knapp 7-jährigen Tochter. Laut Anklageschrift stach der heute 43-jährige Schweizer «während oder nach dem Vollzug der sexuellen Handlungen mit einem Messer mindestens zweimal in den Brustbereich» der Frau. Sie starb kurze Zeit später.

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