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«Entführtes Schweizer Paar lebt noch»

Der Regierungsbeauftragte für den pakistanischen Bezirk Loralai glaubt, dass die beiden entführten Berner Touristen David O. und Daniela W. wohlauf seien. Das Paar ist seit dem 1. Juli verschwunden.

Konnten sich in der Gefangenenunterkunft offenbar relativ frei bewegen: Daniela W. und David O. nach der Rückkehr. (17. März 2012)
Konnten sich in der Gefangenenunterkunft offenbar relativ frei bewegen: Daniela W. und David O. nach der Rückkehr. (17. März 2012)
Keystone
Müssen nun das Erlebte verarbeiten: Das Paar nach der Landung in Kloten. (17. März 2012)
Müssen nun das Erlebte verarbeiten: Das Paar nach der Landung in Kloten. (17. März 2012)
Keystone
Mitglieder eines Stammes in Belutschistan betrachten einen brennenden Tanker (13. November 2010). Belutschistan ist die öl- und erdgasreichste Region des Landes.
Mitglieder eines Stammes in Belutschistan betrachten einen brennenden Tanker (13. November 2010). Belutschistan ist die öl- und erdgasreichste Region des Landes.
Reuters
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«Wir hätten davon gehört, wenn die beiden getötet worden wären», sagte Muhammad Ikhtiyar, der höchste Beamte im Bezirk der pakistanischen Zeitung «The Express Tribune».

David O. und Daniela W. waren am 1. Juli im Nordosten Baluchistans unweit der Taliban-Hochburgen an der afghanischen Grenze verschleppt worden. Sie waren in einem Campingbus unterwegs und wollten in den Bergen des Distrikts Loralai übernachten.

Spekulationen

Über die Identität der Täter und den Aufenthaltsort der entführten Schweizer wird weiter spekuliert. Während die Nachrichtenagentur DPA am 5. Juli meldete, dass sich die radikalislamischen Taliban zu der Entführung bekannt hätten, bestritt Ikhtiyar diese Angaben. «Wäre das der Fall, dann hätte es eine Art von Bekennerschreiben gegeben», sagte Ikhtiyar.

Er glaube, dass die beiden mit grösster Wahrscheinlichkeit noch im Bezirk Loralai festgehalten würden. Der Innenminister der Baluchistan-Provinz, Zafarullah Khan, sagte hingegen, das Paar sei in die Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan gebracht worden. Die Polizei in Baluchistan habe diese Angaben bestätigt.

SDA/bru

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