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Tornados töten 18 Menschen im US-Süden

Umgerissene Bäume, zerstörte Häuser: Besonders der US-Staat Georgia ist von starken Tornados heimgesucht worden. Die Behörden korrigieren die Zahl der Opfer nach oben.

Sturmwolken über Georgia: Rettungsteams sind im Einsatz. (22. Januar 2017)
Sturmwolken über Georgia: Rettungsteams sind im Einsatz. (22. Januar 2017)
Mark Wallheiser, Keystone
Ein Tornado zerstört das Haus einer Frau in Thomasville, Georgia. (22. Januar 2017)
Ein Tornado zerstört das Haus einer Frau in Thomasville, Georgia. (22. Januar 2017)
Mark Wallheiser, Keystone
Feuerwehrleute gingen nach Tagesanbruch von Gebäude zu Gebäude, um nach weiteren Opfern zu suchen.
Feuerwehrleute gingen nach Tagesanbruch von Gebäude zu Gebäude, um nach weiteren Opfern zu suchen.
Rogelio V. Solis/AP, Keystone
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Unwetter im Januar: Im US-Staat Georgia und im ganzen Südosten der Vereinigten Staaten haben heftige Stürme mehr als ein Dutzend Menschen in den Tod gerissen. Allein in Georgia verunglückten am Sonntag mindestens 14 Menschen tödlich, berichtete eine Sprecherin des Notfallmanagements des Bundesstaates. Bereits am Samstag waren vier Menschen in Mississippi getötet worden. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Opfer noch ansteigen könnte.

Am Sonntagabend suchten die Rettungskräfte im Bezirk Dougherty in Georgia nach Überlebenden. Von dort kam auch die jüngste Zahlenangabe – drei Menschen starben dort. Rund 100 Kilometer weiter südöstlich im Bezirk Cook wurden sieben Menschen in den Tod gerissen, als ein Tornado eine Parkanlage für Wohnwagen am frühen Sonntagmorgen nahezu dem Erdboden gleichmachte. Rund 20 von 40 Fahrzeuge seien komplett zerstört, sagte der Gerichtsmediziner des Bezirks, Tim Purvis.

Schlechtes Wetter hält an

«Die Häuser sind einfach zerstört worden», berichtete eine Anwohnerin aus der Region, Norma Ford. Sie habe sich noch am Abend mit Verwandten auf den Weg zum Wohnwagen ihres Neffen gemacht. Dieser sei zwar wohlauf, doch die Wohneinheiten einiger seiner Nachbarn habe es schwer getroffen. Umgestürzte Bäume und Hochspannungsleitungen hätten es zudem unmöglich gemacht, die Strassen mit Autos zu überqueren.

Auch in der Nacht zu Montag sollte das schlechte Wetter anhalten und auf North und South Carolina sowie den Norden Floridas übergehen. Der Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, erklärte den Notstand für sieben Bezirke in seinem Staat. US-Präsident Donald Trump sagte, er habe mit ihm gesprochen und Hilfe zugesagt.

In der Region sind Tornados im Januar selten. Daten des US-Sturmvorhersagezentrums zeigen, dass die Vereinigten Staaten in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich 38 Tornados in dem Monat erlebt haben – 2008 hat es demnach 84 gegeben, 2014 lediglich vier.

US-Präsident Donald Trump erklärte am Sonntag, er habe mit dem Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, gesprochen. Die Tornados seien grausam und stark gewesen; dem Staat werde daher geholfen.

AP/mch/chk

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