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Eine heisse Spur im Fall Maddie

Eine Überwachungskamera in Brüssel soll das verschwundene Mädchen aus England gefilmt haben.

Ein Sicherheitsangestellter einer Bank hat angeblich auf dem Video ein blondes, Englisch sprechendes Mädchen von fünf oder sechs Jahren in Begleitung einer Frau gesehen. Diese soll gebrochen französisch gesprochen haben. Die Aufnahmen vor der Filiale der KBC Bank im armen Einwandererviertel Molenbeek stammen vom letzten Montag.

Die belgische Polizei bestätigte heute, dass es solche Videobilder gibt. «Das Labor der Kriminalpolizei untersucht die Bilder jetzt und schaut, ob die Qualität ausreichend ist», sagte ein Sprecher der Polizei. «Wir behandeln dies wie andere Anzeigen oder Tipps auch.»

Mehr als 100 Tipps

Die Polizei erhielt in den letzten Tagen mehr als 100 Tipps, von denen 30 näher untersucht werden sollen, wie die belgische Nachrichtenagentur meldete.

Gemäss der Boulevardzeitung «The Sun» wurde Maddie in den letzten Monaten mindestens drei Mal in Belgien oder den Niederlanden gesehen. In diesem Zusammenhang wurde das Verschwinden von Maddie mit einem belgischen Kinderschänderring in Verbindung gebracht. Im Sommer 2007 hatte sich das angebliche Auftauchen des Mädchens in einem Café der belgischen Stadt Tongeren als Irrtum herausgestellt. Das Mädchen, das damals gesehen wurde, war eindeutig nicht Maddie.

Aufnahme vor Bankfiliale

Der neueste Hinweis beruht auf Aufnahmen einer Überwachungskamera vor einer Bankfiliale im Brüsseler Stadtteil Molenbeek. Nach Informationen der Zeitung «The Sun» war das Mädchen in Begleitung einer Frau nordafrikanischer Abstammung.

Die Bilder seien am Montag aufgenommen worden, sagte ein Sprecher der belgischen Polizei. Der Wachmann habe auf Nummer sicher gehen wollen und deshalb die Polizei benachrichtigt.

SDA/vin

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