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Eindeutiges Angebot für Anna Chapman

In einem Brief an ihren Anwalt offerierte Vivid-Chef Stefan der hübschen Agentin Anna Chapman die Rolle in einem seiner nächsten Filme.

Der russische Spionagering: Diese zehn Personen, darunter Anna Chapman (Mitte oben), wurden im Juni 2010 aus den USA ausgewiesen.
Der russische Spionagering: Diese zehn Personen, darunter Anna Chapman (Mitte oben), wurden im Juni 2010 aus den USA ausgewiesen.
Keystone
Mag Sean Connery, Angelina Jolie und Löwenbabys: Die hübsche Agentin Anna Chapman.
Mag Sean Connery, Angelina Jolie und Löwenbabys: Die hübsche Agentin Anna Chapman.
Keystone
Die mutmasslichen Spione vor Gericht in Manhattan.
Die mutmasslichen Spione vor Gericht in Manhattan.
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Eine US-Pornofirma hat der ausgewiesenen russischen Agentin Anna Chapman ein Angebot für eine Rolle in einem Sexfilm gemacht. «Auch wenn sie als Spionin nicht sehr erfolgreich war, denken wir, dass sie eine vorzügliche Darstellerin in einem unserer nächsten Filme sein kann», schreibt der Chef von Vivid Entertainment, Steven Hirsch, in einem Brief an den Anwalt Chapmans. Anna sei «die heisseste Spionin, die wir seit Jahren gesehen haben», heisst es in dem am Montag auf der Internetseite des Unternehmens veröffentlichten Brief.

Die 28-jährige Chapman gehörte einem russischen Spionagering an, den die US-Behörden Ende Juni zerschlagen hatten. Insgesamt zehn Spione wurden anschliessend im Rahmen des grössten Agentenaustausches zwischen den USA und Russland seit Ende des Kalten Krieges nach Moskau geflogen, im Gegenzug liess die russische Regierung vier wegen Kontakten mit westlichen Geheimdiensten verurteilte Häftlinge ausreisen.

Für die attraktive rothaarige Chapman zeigten die Medien besonders viel Interesse. Boulevardblätter auf der ganzen Welt brachten feurige Geschichten über ihr angeblich ausschweifendes Liebesleben und druckten Nacktbilder. Vivid Entertainment versprach, seinen besten Regisseur für die Dreharbeiten nach Moskau zu schicken, sollte Chapman Interesse an einem Sexfilm haben. Wie Chapmans Anwälte die gewagte Offerte aufnahmen, war nicht bekannt. Die Russin, die eine Zeit lang mit einem Briten verheiratet war, wird seit der erzwungenen Rückkehr in ihre Heimat von den Geheimdiensten abgeschirmt.

AFP/sam

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