Zum Hauptinhalt springen

Drei junge Frauen sterben bei Massenpanik an Halloween-Party

In Madrid erlitten an einer Grossveranstaltung fünf junge Menschen einen Herz- und Atemstillstand. Drei von ihnen konnten nicht wiederbelebt werden.

Grosses Gedränge: Tausende Menschen waren an der Halloween-Party in der Madrid Arena. (Bild: Twitter/@AnaFentyy)
Grosses Gedränge: Tausende Menschen waren an der Halloween-Party in der Madrid Arena. (Bild: Twitter/@AnaFentyy)

Bei einer Massenpanik an einer Halloween-Party in einer Madrider Sporthalle sind in der Nacht auf Donnerstag drei junge Frauen ums Leben gekommen. Zwei weitere Teilnehmer der Feier erlitten lebensgefährliche Verletzungen, wie die Rettungsdienste mitteilten.

Die Massenpanik wurde laut Polizeiangaben durch ein bengalisches Feuer ausgelöst, das jemand ins Innere der Sporthalle geworfen hatte. In dem Gedränge erlitten fünf Feiernde im Alter zwischen 18 und 25 Jahren einen Herz- und Atemstillstand.

Für drei von ihnen kam jede Hilfe zu spät. Gemäss Angaben der Polizei wurden die drei Opfer zu Tode getrampelt. Eine Augenzeugin berichtete dem Radiosender Cadena SER, an einem der Ausgänge habe es einen Stau gegeben, weil alle anderen Ausgangstore verschlossen gewesen seien.

Polizei räumt Gebäude

Der Zwischenfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden in der Madrid Arena, einer grossen Sporthalle im Parkgelände Casa de Campo, welche Raum für 10'000 Menschen bietet. An der Feier hatten Tausende teilgenommen.

Die Halloween-Party ging nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur EFE erst mehr als eine Stunde nach dem Zwischenfall zu Ende. Nach ihrer Alarmierung gegen 4.30 Uhr räumte die Polizei das Gebäude. Die Evakuierung verlief ohne Zwischenfälle. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein.

Schüsse auf US-Campus

Laut einem Zeitungsbericht gab es auch an einer Halloween-Party in den USA Verletzte: Bei nächtlichen Schüssen auf dem Gelände der University of Southern California (USC) im kalifornischen Los Angeles sind mindestens vier Menschen verletzt worden. Die Polizei machte zunächst keine weiteren Angaben.

Auf der Website der Hochschule hiess es, nach den Schüssen sei ein Verdächtiger festgenommen worden. Den Studenten sei empfohlen worden, sich vom Tatort fernzuhalten. Die Zeitung «Los Angeles Times» berichtete, die Schüsse seien während einer Halloween-Feier auf dem Campus gefallen. An der privaten USC sind mehr als 38'000 Studenten eingeschrieben.

sda/AFP/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch