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Amputierter Veteran darf Mount Everest besteigen

Mit einem Besteigungsverbot für körperlich Behinderte wollte die Regierung in Nepal Unfälle am Mount Everest reduzieren. Die Regel wurde nun aufgehoben.

Nach einem Entscheid des höchsten Gerichts in Nepal dürfen auch Amputierte den Mount Everest besteigen.
Nach einem Entscheid des höchsten Gerichts in Nepal dürfen auch Amputierte den Mount Everest besteigen.
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Dies freut unter anderem Hari Budha Magar.
Dies freut unter anderem Hari Budha Magar.
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Der Veteran der britischen Gurkha-Einheit plant, dieses Jahr als erster doppelt Amputierter den höchsten Berg der Welt zu erklimmen.
Der Veteran der britischen Gurkha-Einheit plant, dieses Jahr als erster doppelt Amputierter den höchsten Berg der Welt zu erklimmen.
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Das höchste Gericht von Nepal hat wenige Wochen vor Beginn der Klettersaison am Mount Everest ein Besteigungsverbot für blinde und doppelt amputierte Alpinisten blockiert.

Menschen den Zutritt zum weltweit höchsten Berg zu verwehren, verstosse gegen den Geist der nepalesischen Verfassung, teilte ein Gerichtsbeamter am Mittwoch mit. Nepals Tourismusministerium hatte die Regeln für die Besteigung des 8848 Meter hohen Gipfels im Himalaya-Gebirge Ende 2017 geändert, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Dagegen hatten Bergsteiger, Menschenrechtsaktivisten sowie Betroffene geklagt.

Erster doppelt Amputierter auf dem Gipfel

Unter anderem war Hari Budha Magar, ein Veteran der britischen Gurkha-Einheit, gegen das Dekret zu Felde gezogen. Er hatte geplant, als erster doppelt Amputierter in diesem Jahr den Gipfel zu erklimmen.

Das Dekret der Regierung bezeichnete er als diskriminierend. Diese hat nun keine Handhabe, gegen die Entscheidung des Obersten Gerichts vorzugehen – obwohl es sich lediglich um eine einstweilige Verfügung handelt.

Hunderte Bergsteiger versuchen jedes Jahr während der Saison zwischen April und Mai, den Mount Everest zu ersteigen. In den beiden Monaten sind die Wetterbedingungen dafür am günstigsten.

SDA/chi

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