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Die Temperaturen klettern nach oben

Seit vierzehn Tagen nun umklammert uns eine eisige Kälte. Doch es sind wärmere Zeiten in Sicht. Heute heisst es aber nochmals Zähne zusammenbeissen.

Skifahrer sollten Montagmorgen die Sonne nutzen: Maiensäss Parvig oberhalb Castiel im bündnerischen Schanfigg, im Hintergrund die Gemeinde Tschiertschen mit von links dem Weisshorn, Alpstein, Guergaletsch, Chlin Guergaletsch. (6. Februar 2012)
Skifahrer sollten Montagmorgen die Sonne nutzen: Maiensäss Parvig oberhalb Castiel im bündnerischen Schanfigg, im Hintergrund die Gemeinde Tschiertschen mit von links dem Weisshorn, Alpstein, Guergaletsch, Chlin Guergaletsch. (6. Februar 2012)
Keystone

Seit zwei Wochen hat die Kälte Europa in ihrem klammen Griff. Doch nun sind endlich wärmere Zeiten in Sicht. Wärmer heisst in diesem Fall zwar einfach näher am Gefrierpunkt, doch das sind immerhin zehn Grad mehr als jetzt.

«Am Montag liegen die Höchsttemperaturen auf minus drei Grad, Dienstag und Mittwoch dann um null Grad», sagt Klaus Marquard, Meteorologe von Meteonews gegenüber Redaktion Tamedia. Skifahrer sollten morgens das sonnige Wetter nutzen. «Nachmittags nimmt die Bewölkung zu, gegen Abend gibt es Schnee», sagt Klaus Marquard.

Wochenende: Eisdecke bleibt stabil

Am Sonntag heisst es dann nochmals Zähne zusammenbeissen und die Mütze tief ins Gesicht ziehen. Die Temperaturen sinken auf Tiefstwerte, tagsüber werden im Flachland maximal minus acht bis minus fünf Grad erreicht, nachts sinken die Werte in den zweistelligen Minusbereich. In den höheren Alpen- und Juratälern sind stellenweise nochmals Messungen im Bereich von minus dreissig Grad oder tiefer zu erwarten.

Die Eisdecke, die sich in den letzten Tagen auf den kleineren Seen gebildet hat, bleibt stabil, Schlittschuhläufer sollten dieses Wochenende also noch die Seegfrörni geniessen.

In Osteuropa bleibt es kalt

Trotz milderen Temperaturen ist für die kommende Woche nochmals mit Schneefall zu rechnen. «Es ist eher bewölkt», sagt Klaus Marquard. «In Basel kann es bei zwei Grad auch Schneeregen geben.» Der Eindruck bleibe wegen dem Schnee winterlich.

Gegen Ende der Woche wird es mehrheitlich trocken, die Temperaturen bewegen sich um den Grierpunkt. Und dann? «Die Wettermodelle gehen für die diese Zeit so stark auseinander, dass keine valide Prognose möglich ist», sagt Marquard.

In Osteuropa bleibe es kalt.Die Minusgrade dort seien keine Seltenheit, sagt Marquard. «Aber wenn es bei uns milder ist, fallen die eisigen Temperaturen dort bei uns unter den Tisch», so Marquard.

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