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Die spektakulärsten Raubüberfälle in Zürich

Vier maskierte und bewaffnete Männer haben am letzten Samstagvormittag während des Einkaufsrummels die Bijouterie Türler an der Zürcher Bahnhofstrasse überfallen. Die Räuber bedrohten die Angestellten mit Pistolen, diese mussten sich auf den Boden legen. Danach schlugen die Unbekannten mit schweren Werkzeugen mehrere Glasvitrinen ein und stahlen daraus Nobeluhren und Schmuckstücke im Wert von mehreren Hunderttausend Franken. Mit einem Auto, an dessen Steuer ein Komplize sass, flüchteten sie über den Paradeplatz. Ein Streifenwagen der Polizei war zwar rasch vor Ort und nahm die Verfolgung des Täterfahrzeuges auf. Die Polizei hielt sich dann aber aus Sicherheitsgründen zurück. «Man kann nicht abschätzen, wie diese Räuber, die äusserst brutal vorgegangen sind, beim Anblick der Polizei reagiert hätten. Eine Geiselnahme oder ein Schusswechsel wäre durchaus möglich gewesen», sagte Marco Cortesi, Sprecher der Zürcher Stadtpolizei, gegenüber . Bild: Videoaufnahmen von zwei der insgesamt fünf Täter.
Bei einem Banküberfall an der Zürcher Langstrasse am 26. März 2013 hat ein Mann mehrere Zehntausend Franken erbeutet. In der ZKB-Filiale stellte sich der Unbekannte in die Warteschlange. Als er an die Reihe kam, legte er der Bankangestellten ein Schreiben vor. Darin hiess es, er werde wild in der Bank herumschiessen, falls ihm nicht sofort eine grössere Menge Bargeld ausgehändigt werde. Während der ganzen Zeit hielt der Räuber eine Hand in der Manteltasche und versetzte damit die Bankangestellte in Angst und Schrecken. Schliesslich händigte ihm die Frau mehrere Zehntausend Franken aus, worauf er «ohne Hast und Eile» die Filiale verliess. Die Bankkunden merkten nichts vom Überfall.
Der Überfall am 1. September 1997 dauerte nur ein paar Minuten, und er ging in die Kriminalgeschichte als Jahrhundertpostraub ein. Fünf junge Männer waren mit einem vermeintlichen PTT-Servicewagen in den Hof der Zürcher Fraumünsterpost gefahren. Mit Waffenattrappen ausgerüstet, versetzten sie Angestellte in Todesangst. Schliesslich luden sie fünf Geldkisten ein, in denen sich rund 53 Millionen Franken befanden. Der Überfall, der weltweit für Schlagzeilen sorgte, hatte sich als Kinderspiel erwiesen. Die Posträuber waren allerdings Dilettanten, und sie wurden rasch gefasst. Im Jahr 2000 wurden die fünf Haupttäter und zwei Komplizen vom Zürcher Obergericht zu langen Freiheitsstrafen verurteilt. Von rund der Hälfte der 53-Mio.-Beute fehlt bis heute jede Spur.
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