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«Die Kälte ist wirklich gefährlich»

Michael Bloomberg warnt die New Yorker vor Temperaturen um den Gefrierpunkt und einem neuen herannahenden Sturm. Die Behörden befürchten zudem, dass Sandy die Wahlbeteiligung beeinflussen könnte.

fko
Der grosse Brocken der Arbeit liegt noch vor ihnen: US-Soldaten räumen im Queens Trümmer weg. (12. November 2012)
Der grosse Brocken der Arbeit liegt noch vor ihnen: US-Soldaten räumen im Queens Trümmer weg. (12. November 2012)
Reuters
Das Hochwasser hat Unmengen an Sand in die Wohnquartiere gespült: Beschädigte Gebäude in Ortley Beach, New Jersey. (11. November 2012)
Das Hochwasser hat Unmengen an Sand in die Wohnquartiere gespült: Beschädigte Gebäude in Ortley Beach, New Jersey. (11. November 2012)
Reuters
Anwohner packen selber an: Rockaway-Beach-Bewohner Monir Islam schaufelt Sand aus dem Keller seines Hauses. (11. November 2012)
Anwohner packen selber an: Rockaway-Beach-Bewohner Monir Islam schaufelt Sand aus dem Keller seines Hauses. (11. November 2012)
Reuters
Freiwillige unterstützen Behörden und Anwohner: Helfer Rob Magee verpflegt sich während eines Einsatzes in Queens, New York. (11. November 2012)
Freiwillige unterstützen Behörden und Anwohner: Helfer Rob Magee verpflegt sich während eines Einsatzes in Queens, New York. (11. November 2012)
Reuters
Doch auch das normale Leben muss weitergehen: Eine Einwohnerin von Staten Island, New York, kehrt von der Arbeit zurück. (7. November 2012)
Doch auch das normale Leben muss weitergehen: Eine Einwohnerin von Staten Island, New York, kehrt von der Arbeit zurück. (7. November 2012)
Keystone
Grosse Schäden hatten auch die Verkehrsbetriebe zu verzeichnen: Meerwasser wird aus einem New Yorker U-Bahn-Tunnel gepumpt. (5. November 2012)
Grosse Schäden hatten auch die Verkehrsbetriebe zu verzeichnen: Meerwasser wird aus einem New Yorker U-Bahn-Tunnel gepumpt. (5. November 2012)
Keystone
Freiwillige der Football-Mannschaft des Wagner College helfen bei den Aufräumarbeiten in New Dorp Beach auf Staten Island bei New York. (5. November 2012)
Freiwillige der Football-Mannschaft des Wagner College helfen bei den Aufräumarbeiten in New Dorp Beach auf Staten Island bei New York. (5. November 2012)
Keystone
Warnt die Bürger vor der herannahenden Kältewelle: Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg spricht an einer Medienkonferenz. (2. November 2012)
Warnt die Bürger vor der herannahenden Kältewelle: Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg spricht an einer Medienkonferenz. (2. November 2012)
Keystone
Helfen statt rennen: Diese Frau wollte eigentlich am abgesagten New-York-Marathon teilnehmen. Nun verbringt sie den Sonntag mit Freiwilligenarbeit für Sturmopfer in New York. (4. November 2012)
Helfen statt rennen: Diese Frau wollte eigentlich am abgesagten New-York-Marathon teilnehmen. Nun verbringt sie den Sonntag mit Freiwilligenarbeit für Sturmopfer in New York. (4. November 2012)
AFP
Haben es zur Wahl geschafft: Anwohner von Jersey City füllen ihre Stimmzettel aus. Damit die Bürger im Krisengebiet trotz Sandy wählen können, sind die Lokale schon am Wochenende vor dem Wahltag geöffnet. (4. November 2012)
Haben es zur Wahl geschafft: Anwohner von Jersey City füllen ihre Stimmzettel aus. Damit die Bürger im Krisengebiet trotz Sandy wählen können, sind die Lokale schon am Wochenende vor dem Wahltag geöffnet. (4. November 2012)
AFP
Immer mehr Quartiere von New York verfügen wieder über Strom: Die Manhattan Bridge, dahinter East Side und Chinatown. (2. November 2012)
Immer mehr Quartiere von New York verfügen wieder über Strom: Die Manhattan Bridge, dahinter East Side und Chinatown. (2. November 2012)
AFP
Langsam wird der Treibstoff knapp: In Matawan, New Jersey, stehen die Leute mit Kanistern an einer Tankstelle an. (3. November 2012)
Langsam wird der Treibstoff knapp: In Matawan, New Jersey, stehen die Leute mit Kanistern an einer Tankstelle an. (3. November 2012)
Reuters
Zerstörter Hausrat: Anwohner eines Quartiers in Staten Island haben ihr Hab und Gut in den Strassen aufgehäuft. (1. November 2012)
Zerstörter Hausrat: Anwohner eines Quartiers in Staten Island haben ihr Hab und Gut in den Strassen aufgehäuft. (1. November 2012)
Reuters
Das lange Warten auf die Normalität: In Manhattan stehen Menschen Schlange, um einen Bus nach Brooklyn zu erwischen. (1. November 2012)
Das lange Warten auf die Normalität: In Manhattan stehen Menschen Schlange, um einen Bus nach Brooklyn zu erwischen. (1. November 2012)
Reuters
Entdeckung der Langsamkeit: New Yorker spielen Monopoly in einem Restaurant. (1. November 2012)
Entdeckung der Langsamkeit: New Yorker spielen Monopoly in einem Restaurant. (1. November 2012)
People-Press
Die Ruhe nach dem Sturm: Sonnenstrahlen durchbrechen die Wolkendecke über Manhattan. (31. Oktober 2012)
Die Ruhe nach dem Sturm: Sonnenstrahlen durchbrechen die Wolkendecke über Manhattan. (31. Oktober 2012)
AFP
Es wird noch Wochen dauern, bis Normalität einkehrt: Zerstörte Häuser in Seaside Heights, New Jersey. (31. Oktober 2012)
Es wird noch Wochen dauern, bis Normalität einkehrt: Zerstörte Häuser in Seaside Heights, New Jersey. (31. Oktober 2012)
AFP
Verrottet: Diese Nahrungsmittel in einem Supermarkt in Brooklyn wurden von Flutwasser verunreinigt. (31. Oktober 2012)
Verrottet: Diese Nahrungsmittel in einem Supermarkt in Brooklyn wurden von Flutwasser verunreinigt. (31. Oktober 2012)
Keystone
Wie Spielzeuge herumgewirbelt: Bootwracks in Sea Bright, New Jersey. (31. Oktober 2012)
Wie Spielzeuge herumgewirbelt: Bootwracks in Sea Bright, New Jersey. (31. Oktober 2012)
AFP
Zerstört: Unpassierbare Strasse in Atlantic Coast in Seaside Heights, New Jersey. (31. Oktober 2012)
Zerstört: Unpassierbare Strasse in Atlantic Coast in Seaside Heights, New Jersey. (31. Oktober 2012)
Keystone
Fürsorglich: US-Präsident Barack Obama und New Jerseys Gouverneur Chris Christie in einem Gemeinschaftszentrum in Brigantine, New Jersey. (31. Oktober 2012)
Fürsorglich: US-Präsident Barack Obama und New Jerseys Gouverneur Chris Christie in einem Gemeinschaftszentrum in Brigantine, New Jersey. (31. Oktober 2012)
Reuters
Das Leben kehrt in die Metropole zurück: Auf der Brooklyn Bridge herrscht wieder reger Verkehr. (31. Oktober 2012)
Das Leben kehrt in die Metropole zurück: Auf der Brooklyn Bridge herrscht wieder reger Verkehr. (31. Oktober 2012)
Keystone
Die Arbeiten werden Tage dauern: Wasser wird aus einem Keller in New York gepumpt. (31. Oktober 2012)
Die Arbeiten werden Tage dauern: Wasser wird aus einem Keller in New York gepumpt. (31. Oktober 2012)
Keystone
Ganze Viertel standen unter Wasser: Überreste von Häusern an der Küste von New Jersey. (31. Oktober 2012)
Ganze Viertel standen unter Wasser: Überreste von Häusern an der Küste von New Jersey. (31. Oktober 2012)
AFP
Filmen die Szenen: Helikopter über der dunklen Skyline von New York. (31. Oktober 2012)
Filmen die Szenen: Helikopter über der dunklen Skyline von New York. (31. Oktober 2012)
Reuters
Der Alltag ist noch nicht zurückgekehrt: Ein überflutetes Wohngebiet in Fenwick Island. (30. Oktober 2012)
Der Alltag ist noch nicht zurückgekehrt: Ein überflutetes Wohngebiet in Fenwick Island. (30. Oktober 2012)
Keystone
Besichtigen die Verwüstung: Ein Paar kämpft sich durch Wassermassen in New Jersey. (30.Oktober 2012)
Besichtigen die Verwüstung: Ein Paar kämpft sich durch Wassermassen in New Jersey. (30.Oktober 2012)
AFP
In Breezy Point sieht es besonders schlimm aus: Feuerwehrmänner nach dem Löschen eines Grossbrandes in Queens. (30.Oktober 2012)
In Breezy Point sieht es besonders schlimm aus: Feuerwehrmänner nach dem Löschen eines Grossbrandes in Queens. (30.Oktober 2012)
Keystone
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Mit dem Einsatz von Generatoren und der Verlegung von Wahllokalen haben die Behörden in den von Hurrikan Sandy am schwersten getroffenen Gebieten der USA versucht, einen reibungslosen Ablauf der US-Wahl am Dienstag sicherzustellen. Sowohl in New Jersey als auch in New York zeigten sich Vertreter der Wahlbehörde am Sonntag vorsichtig zuversichtlich, dass es zu keinen grösseren Problemen kommen werde. Allerdings war unklar, inwieweit sich am Dienstag die anhaltenden Stromausfälle und die Zerstörungen auf die Beteiligung an den Wahlen auswirken werden.

In New York City müssten 59 der 1256 Wahllokale verlegt oder geschlossen werden, sagte eine Sprecherin der Behörde in New York. Betroffen seien vor allem Gebäude in den Stadtteilen Queens und Brooklyn, die zu Notunterkünften umfunktioniert worden sind. Teilweise sollten Zelte aufgebaut werden, die als Wahllokale dienen sollen. Auch die Einrichtung von Shuttle-Bussen zu Wahllokalen war geplant.

Temperaturen fallen auf Gefrierpunkt

Eine Kältewelle und ein herannahender neuer Sturm haben die verzweifelte Lage vieler Opfer von Hurrikan Sandy währenddessen noch verschärft. Fast eine Woche, nachdem der Sturm über die US-Ostküste hinweggefegt war, hatten immer noch Hunderttausende Wohnungen und Büros keinen Strom und in New York und Umgebung fielen die Temperaturen nachts bereits auf ein bis vier Grad. Der Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo, warnte, viele Gebäude würden wegen ausgefallener Heizungen auf Wochen hinaus unbewohnbar bleiben. Für Zehntausende Menschen müssten andere Unterkünfte gesucht werden. Die Stadt New York öffnete bereits Notunterkünfte und verteilte Decken.

«Die Kälte ist wirklich gefährlich», sagte der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg und rief ältere Menschen ohne Heizung auf, in Notunterkünfte zu gehen. Und am Mittwoch werde ein neuer schwerer Wintersturm erwartet, der heftigen und eisig kalten Wind nach New York bringen könnte.

650'000 Haushalte und Firmen ohne Strom

Durch die Öffnung weiterer U-Bahn-Linien und fast aller Schulen heute Montag dürfte in den meisten Teilen der Stadt wieder Normalität einkehren. Nicht aber in den von Sandy besonders hart getroffenen Gegenden. Bürgermeister Bloomberg schätzte, dass für 30'000 bis 40'000 New Yorker neue Unterkünfte gefunden werden müssten, da in ihren Vierteln die Stromversorgung noch lange nicht wiederhergestellt werden sein dürfte. «Wir haben nicht sehr viele leer stehende Häuser in dieser Stadt», sagte Bloomberg. «Wir werden niemanden auf der Strasse schlafen lassen. Aber es ist eine Herausforderung und wir arbeiten daran.»

In New York, den Vororten und Long Island waren sechs Tage nach dem Supersturm Sandy noch immer rund 650'000 Haushalte und Firmen ohne Strom, in New Jersey fast eine Million. Die Zahl der Todesopfer durch Sandy stieg auf mindestens 107.

Vielerorts bildeten sich weiter kilometerlange Schlangen vor den Tankstellen, unter anderem im von Sandy schwer getroffenen Norden von New Jersey. Der Gouverneur des US-Staates, Chris Christie, ordnete dort die Rationierung von Benzin an. Nach mehreren Festnahmen wegen Übergriffen an Tankstellen setzten die Behörden mehr Sicherheitskräfte ein, um einen Anstieg der Kriminalität zu verhindern.

(sda/dapd)

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