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Deutschland liefert Magnotta an Kanada aus

Ein kanadischer Pornodarsteller soll einen chinesischen Studenten ermordet und zerstückelt verschickt haben. Nach seiner Tat flüchtete er nach Berlin. Nun wird er mit einer Militärmaschine ausgeflogen.

Des Mordes schuldig gesprochen: Der 32-jährige Kanadier bei seiner Ankunft am Flughafen in Quebec, nachdem er in Berlin festgenommen worden war. (18. Juni 2012)
Des Mordes schuldig gesprochen: Der 32-jährige Kanadier bei seiner Ankunft am Flughafen in Quebec, nachdem er in Berlin festgenommen worden war. (18. Juni 2012)
AFP
Laut seinen Verteidigern nicht zurechnungsfähig: Luka Rocco Magnotta (r.) in einer Gerichtszeichnung.
Laut seinen Verteidigern nicht zurechnungsfähig: Luka Rocco Magnotta (r.) in einer Gerichtszeichnung.
Reuters
Bevor er aufflog: Magnotta nähert sich dem Internetcafé, in dem er später verhaftet wurde. (4. Juni 2012)
Bevor er aufflog: Magnotta nähert sich dem Internetcafé, in dem er später verhaftet wurde. (4. Juni 2012)
Keystone
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Deutschland hat den mutmasslichen Mörder Luka Rocco Magnotta an Kanada ausgeliefert. Der 29-Jährige, der in Montreal einen chinesischen Studenten ermordet und zerstückelt haben soll, habe am Montag Deutschland an Bord einer Militärmaschine nach Kanada verlassen, teilte das kanadische Justizministerium mit.

Justizminister Rob Nicholson sagte, Polizei, Justiz und Regierung hätten eng mit den deutschen Behörden zusammengearbeitet, um rasch die Auslieferung Magnottas zu erreichen.

Getötet, zerstückelt und versandt

Der Pornodarsteller und Prostituierte wird verdächtigt, Ende Mai in Montreal einen 33-jährigen Chinesen mit einem Eispickel getötet und die Leiche zerstückelt zu haben. Mehrere Leichenteile des Opfers soll er an politische Parteien in Ottawa sowie zwei Schulen in Vancouver geschickt haben.

Magnotta war zunächst aus Kanada nach Frankreich geflohen und von dort mit einem Bus nach Berlin gereist. Anfang Juni war er in einem Berliner Internetcafé erkannt und von der Polizei festgenommen worden.

SDA

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