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Der Wolf hat in Obwalden wieder zugebissen

Das Tier hat in Giswil ein Schaf gerissen, wie die Analyse einer Speichelprobe ergeben hat. Offenbar ist der Wolf über die Grenze in die Schweiz gekommen.

Ein Wolf hat Anfang April im obwaldnischen Giswil ein Schaf gerissen. Die Analyse einer Speichelprobe hat erste Vermutungen bestätigt, wie das Amt für Wald und Landschaft bekanntgab.

Der Schafriss im Gebiet Wellenberg in Giswil war dem Wildhüter am 1. April gemeldet worden. Die Jagdverwaltung veranlasste daraufhin das Aufstellen einer Fotofalle in der Nähe des Kadavers und die Untersuchung der Speichelprobe.

Fotofalle schnappte zu

In der Nacht auf den 4. April erfasste die Fotofalle ein wolfähnliches Tier. Die Schafbauern in der Umgebung wurden sofort informiert. Ihnen wurde empfohlen, die Tiere nachts einzusperren oder die Herde mit einem Elektrozaun zu sichern.

Am Dienstag erhielt die Jagdverwaltung den definitiven Bescheid über die Speichelprobe. Demnach hat ein Wolf italienischer Abstammung das Schaf gerissen. Ob es sich um das in den Kantonen Obwalden und Luzern bekannt gewordene Tier handelt, das erstmals 2008 im Grossen Melchtal für Aufregung sorgte, ist noch nicht bekannt.

(SDA)

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