US-Behörden warnen Bevölkerung vor Löschwasser aus der Luft

Aufnahmen zeigen, wie das Löschwasser eines Flugzeugs ein Auto komplett zerstört. Die kalifornischen Behörden wollen damit die Bevölkerung warnen.

Vom Auto bleibt nach dem Versuch von Cal Fire nur ein Schrotthaufen übrig. (Video: Tamedia)

Seit Wochen wüten in Kalifornien schwere Waldbrände. Eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Feuer spielen Löschflugzeuge. Aus der Luft können so Brandherde in unwegsamem Gelände bekämpft werden. Für die Bevölkerung können die enormen Wassermassen, die dabei abgelassen werden, jedoch auch zur Gefahr werden. Das zeigen Aufnahmen eines Versuchs der kalifornischen Behörde für Forstwirtschaft und Brandschutz (Cal Fire).

Bei der Demonstration liess Cal Fire ein Löschflugzeug direkt über einem Auto eine Ladung Löschwasser abwerfen. Das Resultat: ein komplett zerstörter Mittelklassewagen. Mit den Aufnahmen wollen die Behörden die Bevölkerung für die Gefahren von Löschwasser aus der Luft sensibilisieren.

Fortschritte bei Brandbekämpfung

Vergangene Woche rief Gouverneur Gavin Newsom den Notstand für den gesamten Westküstenstaat aus. Rund 40'000 Hektaren Land wurden bereits zerstört. Leichte Fortschritte meldete die Feuerwehr zuletzt bei der Eindämmung des «Maria»-Feuers, das rund hundert Kilometer nordwestlich von Los Angeles wütet. Die Brände sind laut Behörden zu 70 Prozent unter Kontrolle.

Auch beim bislang grössten Feuer, dem «Kincade»-Feuer nördlich von San Francisco, konnte die Feuerwehr Fortschritte vermelden. Die Brände sind inzwischen zu 78% eingedämmt.

ap/SDA

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